Letztes Update am Sa, 24.11.2018 14:32

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wetter

Winterlicher Start in die Woche: Italientief bringt Regen und Schnee

In der kommenden Arbeitswoche gibt es den nächsten Gruß vom Winter. Ein Italientief soll ab Montag für einige Zentimeter Neuschnee in Tirol sorgen. Auch in den Tälern dürfte es weiß werden.

© Thomas BöhmWanderer im Lärchenwald bei Holzleiten im Oberland (Archivbild von 2017).



Innsbruck, Wien - Nach den ersten Schneeflocken in der vergangenen Woche und einer zwischenzeitlichen Beruhigung steht nun wieder winterliches Wetter bevor. Ein Italientief bringt laut dem Wetterdienst Ubimet in der neuen Arbeitswoche Regen und Schnee. In manchen Regionen ist dann auch strenger Nachtfrost möglich.

Italientief zapft Kaltluft an

Der Wetterablauf ist den Meteorologen kein unbekannter, die Krux liegt jedoch wie so oft im Detail: Ein Tief über Oberitalien schaufelt am Wochenende zunächst reichlich feuchte Luft in den Südosten und Osten Österreichs und zieht am Montag über Ungarn ab.

An seiner Rückseite dreht die Strömung auf nordöstliche Richtungen und zapft Kaltluft aus Russland an. Diese erreicht das Land schrittweise, damit gehen letzte Niederschläge immer mehr in Schnee über. Der Sonntag verläuft in Nordtirol noch aufgelockert bewölkt und besonders im Inntal zeigt sich zeitweise auch die Sonne.

Schneefall am Montag und Dienstag

Der Montag startet dann aber trüb und vom Unterland ostwärts fällt von Beginn an verbreitet Regen und Schnee. Im Tagesverlauf greifen die Niederschläge auch auf ganz Nordtirol über. Die Schneefallgrenze liegt laut ZAMG-Angaben bei 700 bis 1000 Meter. Stellenweise weht kalter und unangenehmer Ostwind.

Der Dienstag hat abermals trübes und frühwinterliches Wetter zu bieten. Im ganz Tirol ist es von Beginn an stark bewölkt und es schneit - und wieder bis in die Täler. Die Schneefallgrenze kann sogar bis auf 600 Meter sinken. Die Höchstwerte liegen bei 0 bis 4 Grad. Am Mittwoch stellt sich dann stellenweise Dauerfrost ein. Tagsüber lockern die Wolken häufig auf, damit deutet sich eine klirrend kalte Nacht an. (TT.com)