Letztes Update am Sa, 16.03.2019 12:15

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Simbabwe

Mindestens 24 Todesopfer durch Zyklon „Idai“ in Simbabwe

Dutzende Menschen wurden nach Überschwemmungen vermisst. Zuvor waren in Mosambik mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen.

In Mosambik forderte der Zyklon 66 Menschenleben.

© AFPIn Mosambik forderte der Zyklon 66 Menschenleben.



Harare – Bei einem Zyklon im Osten Simbabwes sind mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 40 weitere Menschen galten nach Behördenangaben vom Samstag als vermisst, nachdem der Tropensturm „Idai“ über die Region gezogen war. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt und Brücken von den Wassermassen davongespült, die Stromversorgung war teilweise unterbrochen.

Nach Angaben des Informationsministeriums in Harare saßen mehrere Menschen auf dem Gipfel eines Berges fest und warteten auf Rettung. Starker Wind hindere die Rettungshubschrauber jedoch daran, hinaufzusteigen. Ein Parlamentsabgeordneter in der Region Chimanimani berichtete, mindestens 25 Häuser seien von einer Schlammlawine fortgerissen worden.

Bereits am Freitag waren im benachbarten Mosambik mindestens 19 Menschen durch den Wirbelsturm ums Leben gekommen. Mehr als eine halbe Million Bewohner der Stadt Beira waren ohne Strom.

Bereits seit Monatsbeginn leidet Mosambik unter schweren Regenfällen. Schon vor dem Durchzug von Zyklon „Idai“ kamen dort mindestens 66 Menschen ums Leben. Im benachbarten Malawi starben wegen der Unwetter seit Monatsbeginn 56 Menschen, Zehntausende wurden obdachlos.

Mosambik und Malawi gehören zu den ärmsten Ländern der Welt. Bereits seit mehreren Jahren herrschen dort im Wechsel lange Trockenzeiten und schwere Regenfälle mit verheerenden Folgen. (APA/AFP)




Kommentieren


Schlagworte


Mehr Artikel aus dieser Kategorie

(Symbolfoto)Lawinengefahr
Lawinengefahr

Lawinengefahr in Tirol sinkt, ist aber weiterhin „erheblich“

Neu- und Triebschnee sorgen auch am Wochenende für erhebliche Lawinengefahr. In Tirol wurde die Lawinengefahrstufe auf „3“ gesenkt.

Starker Schnefall am Freitag in St. Leonhard im Pitztal.Wetter
Wetter

Aprilwetter in Tirol: Sonne und 20 Grad am Wochenende, dann wieder Schnee

Erst Schnee, Regen, dann Sonne und alles wieder von vorn: Spätwinter und Frühling wechseln sich derzeit in Tirol fast täglich ab. Nach einem nassen bzw. wint ...

Durch den Tornado wurden mindestens fünf Menschen verletzt. Dutzende Häuser wurden beschädigt.Video
Video

Tornado fegte durch deutsches Städtchen: fünf Verletzte

Eine seltene Windhose fegte am Mittwoch durch die deutsche Gemeinde Roetgen. Fünf Menschen wurden verletzt, 40 Häuser beschädigt.

Zwischendurch immer wieder ungemütlich und gar nicht frühlingshaft wird es in den kommenden Tagen.Tirol
Tirol

Von Sturm, Schnee bis Sonne und 20 Grad: Aprilwetter im März in Tirol

Auf Sturm folgte erst Regen, dann Schnee, dann Sonnenschein. Das Wetter hat dieser Tage viele seiner Gesichter gezeigt – und es geht in der Tonart weiter: Bi ...

Bildergalerie
Bildergalerie

Auf Sturm und Schnee folgte Sonne: Tirol als „Winter Wonderland“

Nach dem teils stürmischen Schneegestöber am Montag präsentierte sich Tirol am Dienstag bei Sonnenschein als „Winter Wonderland“. Unsere Fotografen Thomas Bö ...

Weitere Artikel aus der Kategorie »