Letztes Update am Sa, 06.07.2019 12:30

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wetter

Tirol kühlt ab: Hochsommer macht ab Sonntag Pause

Auf bis zu 35 Grad und heftige Gewitter am Wochenende folgt in der kommenden Woche erstmals seit dem 31. Mai wieder unterdurchschnittlich temperiertes Wetter.

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Innsbruck, Wien – Wer in den vergangenen Wochen unter den heißen Temperaturen gestöhnt hat, kann in der kommenden Woche aufatmen. Dann reißt nämlich die Serie von fünf zu warmen Wochen in Folge ab. Erstmals seit dem 31. Mai erwartet uns hierzulande wieder unterdurchschnittlich temperiertes Wetter.

Kräftige Gewitter am Samstag und Sonntag

Doch vor der nachhaltigen Abkühlung stehen noch einmal Hitze und Blitze an der Tagesordnung. Am Samstag sind in ganz Österreich mehr als 30 Grad möglich. Im Vorfeld einer Kaltfront über Deutschland sind am Nachmittag und Abend dann bereits von Vorarlberg bis in die Südsteiermark erste, teils heftige Gewitter zu erwarten.

Der Sonntag wird dann deutlich kälter. Die Sonne scheint nur zeitweise, in Osttirol aber etwas länger als in Nordtirol. Überall ist mit heftigen Regenschauern und Gewittern zu rechnen, erste gibt es in Nordtirol schon in der Früh. Die Temperaturen schwanken zwischen maximal 19 bis 27 Grad.

Hitze in der kommenden Woche vorerst kein Thema mehr

Zu Beginn der neuen Woche bleibt uns dann das vorerst eher unsichere und damit auch schaueranfälligere Wetter erhalten. Es erwarten uns Höchstwerte zwischen 17 und 27 Grad, damit bewegen wir uns knapp unter dem langjährigen Mittel für die erste Julihälfte. „Grund hierfür ist eine recht festgefahrene Wetterlage ab Montag“, sagt Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale. „Über den Britischen Inseln liegt ein Hoch, das sich kaum vom Fleck bewegt. An dessen Vorderseite strömt vom Europäischen Nordmeer über die Nordsee und Deutschland ständig recht kühle Luft bis nach Österreich“, erklärt der Experte.

Auch die Nächte werden ziemlich frisch, in der Nacht auf Mittwoch sind im Berg- und Hügelland vielerorts einstellige Tiefstwerte zu erwarten.

Grund zur Beunruhigung sei das laut Meteorologen aber keiner: Zu kalte Phasen sind auch im Sommer vollkommen normal, sie sind in den vergangenen Jahren schlicht zur Rarität geworden. (TT.com)