Letztes Update am Sa, 27.07.2019 15:33

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wetterprognose

Unwettergefahr am Wochenende in Tirol, ab Montag wieder besser

Bereits am Samstagnachmittag zeigen sich Quellwolken am Himmel über Tirol. Heftige Gewitter, Starkregen, Hagel und Sturmböen sind dann das ganze Wochenende möglich. Besserung soll die neue Woche bringen.

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© dpa/Julian Stratenschulte(Symbolfoto)



Innsbruck, Wien – So heiß diese Woche auch war, so schnell kommt auch die Abkühlung. Am Wochenende drohen nach Angaben der Experten der Österreichischen Unwetterzentrale im Großteil Österreichs teils kräftige Regenschauer und Gewitter. Vor allem in Tirol und Vorarlberg lindern große Regenmengen von bis zu 100 Litern pro Quadratmetern die Trockenheit, allerdings steigt dadurch die Murengefahr.

Bereits Samstagabend sind Regen, Sturmböen, heftige Gewitter und Hagel möglich. Österreich liegt derzeit im Einflussbereich zweier Tiefs – eines über Polen und eines über Norddeutschland. Dazu gesellt sich am Sonntag noch ein weiteres Tief über Norditalien.

Große Regenmengen zu erwarten

„Im Laufe des Sonntags gehen die Schauer und Gewitter in den Nordalpen vom Bregenzerwald bis zum Mostviertel in länger anhaltenden und zum Teil ergiebigen Regen über, der bis Montagfrüh anhält“, sagt Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale. „40 bis 70 l/m² Regen sind dort durchaus möglich, lokal sind auch Regenmengen um 100 l/m² zu erwarten.“

Der Natur tut das nasse Wetter zwar nach der Hitzewelle gut, allerdings können die trockenen Böden die großen Regenmengen in relativ kurzer Zeit nur sehr schlecht aufnehmen, sodass mit kleinräumigen Überschwemmungen und Muren zu rechnen ist.

Italientief zieht weiter, Unwettergefahr gebannt

Ab Montag zieht das Italientief weiter Richtung Rumänien – allerdings sind noch Gewitter und Schauer möglich. Unwettergefahr besteht dann keine mehr.

„Dienstag, Mittwoch und voraussichtlich auch noch Donnerstag erwartet uns überwiegend sonniges Sommerwetter mit nur lokalen Hitzegewittern“, so Spatzierer. Wie es danach mit dem Sommer weitergeht, steht noch nicht ganz fest. Eine neuerliche Hitzewelle kündigt sich aus heutiger Sicht aber nicht an. (TT.com)