Letztes Update am Mi, 09.05.2018 13:57

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sozialversicherung

Platter wartet auf konkreten Vorschlag bei AUVA

Diesen gebe es noch nicht. Tirols Landeschef pochte bei der Sozialversicherungsreform aber auf „Selbstverwaltung, Budgethoheit und regionalen Spielraum“.

© TT/Thomas BöhmTirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP).



Innsbruck – Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) wartet in der Frage des Weiterbestehens der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt AUVA auf einen „konkreten Vorschlag“. Diesen gebe es noch nicht, es werde verhandelt, sagte Platter am Mittwoch bei einer Pressekonferenz nach der Klausur der Landesregierung in Innsbruck angesprochen auf die bisherigen ÖVP-internen Beratungen.

Dass Nationalrats-Klubobmann August Wöginger und Salzburgs Finanzlandesrat Christian Stöckl (beide ÖVP) in dieser Causa zuletzt divergierende Meinungen von sich gegeben haben, kommentiere er nicht. „Das müssen sich die beiden ausmachen“, meinte Platter.

Dass es künftig nur mehr fünf Sozialversicherungsträger geben soll, begrüßte der Landeschef. Er pochte aber gleichzeitig auf föderale Strukturen und betonte, dass „Selbstverwaltung, Budgethoheit und ein regionaler Spielraum“ gegeben sein müssen. Dies stehe schließlich auch im Regierungsübereinkommen. Es brauche einen „gemeinsamen Prozess mit den Ländern“, so Platter. (APA)