Letztes Update am Mo, 09.09.2019 12:20

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wahl 2019

ÖVP will falsche Berichterstattung zu Wahlkampfkosten belegen

Die ÖVP legt in Reaktion auf die „Falter“-Vorwürfe einer „doppelten Buchhaltung“ eine Auswahl an Dokumenten vor, die Manipulationen und Fehler in der Berichterstattung belegen sollen. „Falter“-Chefredakteur Klenk weist den Vorwurf falscher Berichterstattung zurück und kritisiert, dass die ÖVP den Konnex zur EU-Wahl erst jetzt aufgeklärt hat.

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Walter Gruber • 09.09.2019 07:48
Taschenspielertricks: Unter "Nicht-Wahlkampf" verbucht werden von der ÖVP demnach unter anderem Kosten für türkis-farbene Sonnenbrillen, Luftballons und Shirts. Auch die Ausgabe für die Sommertour "Bergauf, Österreich", bei der Sebastian Kurz mit Tausenden Anhängern Instagram-gerecht wandern war, werde nicht zur Wahlwerbung gezählt. Auf diesen Touren entstanden die Fotos, die nun landesweit auf den ÖVP-Wahlplakaten zu sehen sind. Zudem seien Ausgaben in Höhe von rund 920 000 Euro für den Einsatz verschiedener Agenturen auffälligerweise in den ersten Juli-Tagen abgerechnet worden. Die Kostenobergrenze von sieben Millionen Euro gilt laut Gesetz für die letzten 82 Tage vor der Nationalratswahl am 29. September. Stichtag war also der 9. Juli. https://www.sueddeutsche.de/politik/oesterreich-oevp-wahlkampf-1.4586124

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