Letztes Update am Mo, 01.05.2017 09:03

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Konflikte

Französische Soldaten töteten Islamisten in Grenzgebiet von Mali

An dem Einsatz waren demnach Kampfflugzeuge und -hubschrauber sowie Fallschirmspringer und Minenräumkommandos beteiligt.

UNO-Blauhelme. (Symbolfoto)

© ReutersUNO-Blauhelme. (Symbolfoto)



Paris – Die französische Armee hat am Wochenende bei einem groß angelegten Einsatz in Mali mehrere Islamisten getötet oder festgenommen und zahlreiche Waffen entdeckt. Rund 20 „Terroristen“ seien in einem Wald nahe der Grenze zu Burkina Faso „getötet oder festgenommen“ worden, teilte der Führungsstab der Streitkräfte am Sonntag mit.

An dem Einsatz waren demnach Kampfflugzeuge und -hubschrauber sowie Fallschirmspringer und Minenräumkommandos beteiligt. Die Kampfjets griffen den Angaben zufolge Logistiklager an. Am Boden entdeckten die Soldaten große Mengen an Waffen, Munition, Raketenwerfer und Sprengstoffmaterial. Das Einsatzgebiet liegt südwestlich der Stadt Gao, es gilt als Rückzugsort für bewaffnete Extremisten. In dem Gebiet war am 5. April ein französischer Soldat erschossen worden.

Unterstützung im Anti-Terror-Kampf

Frankreich hat mit der Einsatztruppe Barkhane 4000 Soldaten in den Sahel-Staaten Mali, Niger, Burkina Faso, Tschad und Mauretanien stationiert. Der Einsatz soll die einheimischen Streitkräfte bei ihrem Anti-Terror-Kampf unterstützen.

Im Jahr 2013 hatte die französische Armee Islamisten aus dem Norden Malis vertrieben. Einzelne Gruppen sind jedoch weiterhin in dem riesigen Gebiet präsent, das nicht vollständig von den malischen, französischen und UN-Truppen überwacht wird. (APA/AFP)

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