Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 16.05.2015


Osttirol

„Finanzlage massiv verzerrt“, Matrei vor Zwangsverwaltung

Vernichtender Finanzbericht liegt vor und wurde Gemeinderat präsentiert. Matrei in Osttirol ist überschuldet und hat große Probleme mit der Liquidität.

In das Matreier Gemeindeamt könnte bald ein kommissarischer Verwalter einziehen. Der Finanzbericht fällt dramatisch aus.

© FunderIn das Matreier Gemeindeamt könnte bald ein kommissarischer Verwalter einziehen. Der Finanzbericht fällt dramatisch aus.



Von Peter Nindler

Matrei i. O. – Schon seit Jahren sorgt die flächenmäßig zweitgrößte Gemeinde Tirols, die 4700 Einwohner zählende Marktgemeinde Matrei in Osttirol, für finanzielle Diskussionen. Aber bisher perlte noch jede Kritik an der Finanzgebarung Matreis an ÖVP-Bürgermeister und Bundesrat Andreas Köll ab. Ein Prüfbericht der Bezirkshauptmannschaft/BH Lienz war 2012 ein erster Schuss vor den Bug. Wie sich jetzt herausstellt, hat sich seit damals nicht viel geändert. Im Gegenteil: Es gibt keine Verbesserung der Liquidität und Haushaltsführung. Eine neuerliche Gebarungsanalyse, datiert mit 25. Februar 2015, birgt jetzt allerdings Zündstoff.

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