Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 12.12.2015


Gemeinderatswahl

Imster Stadtchef rechnet mit zehn Listen

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© Paschinger



Imst – Nun bestätigte auch die Liste „Alle für Imst“ unter Bürgermeister Stefan Weirather und seinem Vize Stefan Krismer ihr Antreten bei der Gemeinderatswahl am 28. Feb­ruar. Ab Mittwoch kommender Woche können sich die wahlwerbenden Gruppen offiziell bis zum 5. Februar anmelden. Weirather geht derzeit von zehn Listen aus, die sich in der Bezirkshauptstadt um die 19 Gemeinderatssitze bewerben. Offen ist noch die Frage, ob sich aus den vier türkischen Vereinen etwaige Gruppierungen bilden.

Weirather und Krismer werden auch diesmal die Spitz­e der Liste bilden. Wie die Reihung hinter den beiden aussieht, wird allerdings erst bestimmt. Mit den aktuellen Gemeinderäten Martina Frischmann und Christoph Stillebacher herrsche aber bestes Einvernehmen.

Natürlich hebt Weirather die Arbeit der vergangenen sechs Jahre hervor. Zum einen habe man bewiesen, dass man in einem Gemeinderat mit neun Gruppierungen zu 95 Prozent einstimmige Beschlüsse zuwege bringe. Zum anderen sei auch vieles umgesetzt worden, wie Kraftwerks- und Beteiligungsprojekte der Stadtwerke, die schulische Infrastruktur sowie Verkehr- oder auch Freizeitprojekte. Als große kommende Herausforderungen sehen Weirather und Krismer den Betreuungsbereich, den Hochwasserschutz oder auch die Bergbahnen Imst.

Trotz hoher Investitionen, betont der Stadtchef, konnte der Schuldenstand von 2009 bis 2015 deutlich, nämlich von 22,4 auf 15,8 Millionen Euro gesenkt werden. Aktuell laufen städtische Projekt­e wie der Kindergarten Auf Arzill oder die Sanierung des Betagtenheims. (pascal)

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