Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 21.06.2016


Exklusiv

Wie viel Info braucht es zur Patientenverfügung?

SPÖ, FPÖ und Impuls hätten gerne gehabt, dass das Land die Patienten­verfügung und die Vorsorgevollmacht bewirbt. Daraus wird nichts.

Ältere mit Bildung und mehr Einkommen wissen am besten über die Patientenverfügung Bescheid.

© KeystoneÄltere mit Bildung und mehr Einkommen wissen am besten über die Patientenverfügung Bescheid.



Von Anita Heubacher

Innsbruck – Die Mühlen des Landtags mahlen oft langsam. Im September 2015 hatte SP-Gesundheitssprecherin Gabi Schiessling einen Antrag eingebracht. Die Landesregierung möge eine Info-Kampagne zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht starten. Die FPÖ und Impuls fanden die Idee gut, Schwarz-Grün setzte den Antrag aus. Berichte von der Patientenvertretung, der Ärzte-, der Notariats- und der Rechtsanwaltskammer wurden eingeholt. Die liegen jetzt vor. Der Antrag wurde abgelehnt. Es geschehe schon viel, um die Patientenverfügung zu bewerben, befand VP-Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg. Eine zusätzliche Kampagne brauche es deshalb nicht.

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