Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 26.09.2016


Exklusiv

Land Tirol segnet Asylkosten ab, 17 Mio. Euro im heurigen Jahr

Um noch bessere Leistungen anzubieten, bittet die Flüchtlingsgesellschaft des Landes um Spenden. LR Baur unterstützt dies, FPÖ kritisiert Asylkosten.

Männer beim Essen im Camp für Asylwerber in der ehemaligen Tennishalle Paschberg in Innsbruck.

© Thomas Boehm / TTMänner beim Essen im Camp für Asylwerber in der ehemaligen Tennishalle Paschberg in Innsbruck.



Von Peter Nindler

Innsbruck – Es ist ein sensibles Thema, obwohl die Grundversorgung von Flüchtlingen gesetzlich klar geregelt ist. Für die Freiheitlichen, die einen Asylstopp fordern, sind die Kosten für die Versorgung von Asylwerbern ein „Fass ohne Boden“. Sozialreferentin LR Christine Baur (Grüne) hingegen weist, abgesehen von der humanitären Hilfe, auf die damit verbundenen rechtlichen Verpflichtungen hin. „Das ist die Grundlage dafür, nicht eine politische Entscheidung eines Landes.“ Es seien die nationalen und internationalen, „die in der Betreuung von Flüchtlingen greifen. Und ein Rechtsstaat, auf den wir zu Recht stolz sein können, hat sich daran zu halten.“ Die 75 Millionen Euro, die Bund, Land Tirol und die Gemeinden heuer für die Flüchtlingsbetreuung ausgeben, seien Pflichtausgaben.

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