Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 02.05.2017


Exklusiv

Kampf gegen Geldwäsche im Wettbüro

Wetten wird in Tirol strenger kon­trolliert. Bei Einsätzen bzw. Gewin­nen über 2000 Euro muss die Identität des Spielers festgestellt werden.

Besteht der Verdacht von Geldwäsche bei Wetten, müssen die Behörden eingeschaltet werden.

© imagoBesteht der Verdacht von Geldwäsche bei Wetten, müssen die Behörden eingeschaltet werden.



Von Peter Nindler

Innsbruck – Die Tiroler Wirtschaftskammer, der Buchmacherverband und Admiral Sportwetten, der mit rund 250 Filialen größte Filialwettanbieter Österreichs, der auch sechs Wettshops in Tirol betreibt, üben scharfe Kritik an der strengeren Überwachung der Spieler. Im Vorjahr wurden bereits Live-Wetten in Tirol verboten. Der vorliegende Entwurf für das Buchmacher- und Totalisateurgesetz bietet jetzt auch Möglichkeiten, gegen Spieler vorzugehen, die sich wegen Gewinnen und Geldeinsätzen verdächtig machen. Im Mittelpunkt steht dabei die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

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