Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 30.09.2017


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Warnanlagen verwittert: Justiz ermittelt nach Flugunfall

Flugzeug prallte gegen Seil der Vallugabahn, Pilot starb. Untersuchungsbericht deckt Mängel bei Warnschildern auf. Land prüft jetzt 3000 Luftfahrthindernisse.

Nach der Kollision mit dem Tragseil der Vallugabahn zerschellte das Sportflugzeug am Boden. Der Pilot war sofort tot.

© SUBNach der Kollision mit dem Tragseil der Vallugabahn zerschellte das Sportflugzeug am Boden. Der Pilot war sofort tot.



Von Peter Nindler

Innsbruck, St. Anton – Wie gut sind Luftfahrthindernisse wie Tragseile oder Seilbahnen gesichert? Ein tödlicher Flugunfall im September 2016 am Arlberg ließ im Land die Alarmglocken schrillen. Gleichzeitig führt die Staatsanwaltschaft Innsbruck Ermittlungen wegen des Verdachts grober fahrlässiger Tötung durch. Und ein seit zwei Wochen vorliegender 23 Seiten umfassender Zwischenbericht der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes weist nicht nur auf Mängel bei den bescheidmäßig vorgeschriebenen Gefahrenhinweisen hin, sondern auch auf offenbar missachtete Warnungen, dass hier Handlungsbedarf bestehe.

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