Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 31.01.2018


Landtagswahl 2018

Josef Blasisker: „Lienzer Soldaten wieder vor Ort verköstigen“

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© Funder



Lienz – Seit Jahren wird das Essen für die beiden Lienzer Kasernen täglich aus Klagenfurt angekarrt. Das ist dem Lienzer Gemeinderat Josef Blasisker, der bei der Landtagswahl am 25. Februar auf Platz eins der Osttiroler FP-Bezirksliste antritt, ein Dorn im Auge. Er forderte gestern im Rahmen eines Pressegesprächs, dass die Küche in der Lienzer Haspinger-Kaserne wiederbelebt wird. Es gelte, die Wertschöpfung in den Großraum Lienz zurückzuholen. „Heimische Landwirte würden profitieren und zusätzliche Arbeitsplätze könnten geschaffen werden“, erklärt er. Gut 300 Soldaten werden derzeit in Lienz mittels „Fernküche“ aus Kärnten verköstigt. Und möglicherweise wird dieses Kontingent aufgestockt. „Es gibt konkrete Pläne, dass eine weitere Kompanie mit 80 bis 100 Mann nach ­Lienz kommt“, lässt Josef Blasisker aufhorchen. Die Küche in der Haspinger-Kaserne sei in einem Top-Zustand, es müsste nur der Beschaffungsvorgang abgeändert werden. Dies alles sei Grund genug, sich für diese Sache gehörig ins Zeug zu legen. „Dafür lohnt es sich zu kämpfen“, stellt Blasisker klar.

Man werde intervenieren. „Nationalrat Gerald Hauser ist mit Verteidigungsminister Kunasek diesbezüglich bereits in Kontakt getreten. Wir werden alles daransetzen, dass das Militär in Lienz wieder regional verköstigt wird“, verspricht Blasisker. (func)