Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 01.09.2018


Innsbruck

Federspiel kritisiert „Ausgrenzung“

Rudi Federspiel.

© Foto TT / Rudy De MoorRudi Federspiel.



Mit scharfer Kritik reagierte FPÖ-Stadtrat Rudi Federspiel auf Aussagen von BM Georg Willi (Grüne) im TT-Interview. Der FP-Stadtparteiobmann sagt: „Wenn ich höre, dass Willi sagt, 'Auch die Grünen haben nicht immer Recht', dann muss ich ihm antworten: "Sie haben fast nie Recht.'"

Willi habe mehrere Fehler gemacht, während seiner ersten 100 Tage im Amt. „Das hat damit begonnen, dass er sich zwei Verlierer auf das Vizebürgermeisteramt geholt hat", erklärt Federspiel. Außerdem würden die Bürger nicht verstehen, dass der Stadtchef die FPÖ konsequent ausgrenze. „Das tut weh und verstehen die Menschen auch nicht. Willi hat ein Amt mit vielen Problemen geerbt. Es ist insofern nicht nachvollziehbar, dass er uns ausgrenzt. Es fehlen dieser Stadtregierung eindeutig auch die Visionen."

Es seien vor allem die „Grünen um den Bürgermeister herum", die für diese Ausgrenzungspolitik verantwortlich sind. Federspiel kritisiert auch, dass Willi — wie berichtet — vier Vertraute aus seinem Wahlkampfteam ins Rathaus geholt hat. „Er ist dabei, eine 'linksgrüne' Parteizentrale im Rathaus zu installieren und versucht, alle Macht an sich zu ziehen", schießt Federspiel gegen den Bürgermeister, der heute genau 100 Tage im Amt ist. Neue und alte Stadtregierung würde die Verantwortung für viele Probleme der Stadt tragen. (mw)

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