Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 02.10.2018


Bezirk Schwaz

Katastrophenraum im neuen BH-Gebäude geplant

© BH SchwazSo soll der Blick von der Franz-Josef-Straße auf den Eingangsbereich der BH Schwaz aussehen.Visualisierung: BH Schwaz



Schwaz – Heute ist es so weit: Die Bauverhandlung für den Umbau und die Erweiterung der Bezirkshauptmannschaft in Schwaz steht an. Die Landesregierung hat die Pläne kürzlich abgesegnet. Es kann endlich weitergehen.

„Wenn alles gut läuft, können wir im Winter die Ausschreibung machen. 2019 soll der Baustart erfolgen“, sagt BH Michael Brandl. Der Umbau samt Erneuerung der städtischen Tiefgarage und Umgestaltung des Innenhofes kostet über neun Millionen Euro. 2020 soll alles fertig sein.

Eine Herausforderung war u. a. die barrierefreie Lifterschließung. „Da braucht es wegen des Grundwassers eine spezielle Konstruktion“, sagt Brandl. Die Photovoltaik­anlage am Dach ist nun fix. Neben vielen Neuerungen im BH-Gebäude wird das Bürgerservice vom 2. Stock ins Erdgeschoß verlegt. „Dann ist es auf Höhe der Franz-Josef-Straße. So bauen wir eine frequentierte Brücke zwischen der Altstadt und dem Einkaufszentrum“, sagt Brandl. Der Innenhof auf zwei Ebenen wird für Veranstaltungen genutzt. In den Treppen werden Sitzgelegenheiten eingebaut. Neu ist auch der geplante Katastropheneinsatz-Raum. „Der fehlte uns bisher“, sagt Brandl. Dort kann sich im Ernstfall die Bezirkseinsatzleitung organisieren oder der Raum biete auch Platz für Wahlen.

Weiters übernimmt die BH Schwaz eine Vorreiterrolle. „Wir sind quasi Pilot-BH. Verschiedene Sicherheitsmaßnahmen wie eine Alarmvorrichtung sind geplant und sollen dann in allen Landesgebäuden implementiert werden“, sagt Brandl. (emf)