Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 25.10.2018


Bezirk Imst

Grobplanung für 250 neue P+R-Plätze in Imst

Stadtchef Stefan Weirather referierte bei der Gemeindeversammlung zur allgemeinen Lage der Stadt, zu Herausforderungen und Projekten.

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© Paschinger



Imst – Es hatte schon etwas von der „Rede zur Lage der Nation“ des US-Präsidenten: Vor gut 170 Zuhörern ergriff der Imster Bürgermeister Stefan Weirather am Dienstagabend im Stadtsaal das Mikro und schilderte die allgemeine Lage der Stadt. Diese habe derzeit – mit Zweitwohnsitzen – 11.100 Einwohner, biete fast 9000 Arbeitplätze, für die es etwa 4000 Einpendler gibt. Mehr als fünf Millionen Euro sprudeln daher aus dem Titel Kommunalsteuer in die Kasse der Bezirkshauptstadt.

Natürlich durfte das Thema Innenstadt nicht fehlen: Viel Geld sei 2016/17 hineingesteckt worden, im nächsten Jahr sollte der Johannesplatz angegangen werden.

Ein großes Thema war auch der Verkehr, vor allem in Hinblick auf P&R-Anlage und Lärmschutz entlang der Umfahrung. 250 zusätzliche Parkplätze sollten am Imster Bahnhof entstehen, die Grobplanung sei fertig. „Es kann nur in die Höhe gehen“, spricht Weirather indirekt ein Parkhaus an. Noch fehlen die Erhebungen und die Kostenaufteilung – „ich hoffe, dass es nächstes Jahr stattfindet“.

Eine große Herausforderung sei der Strukturplan Pflege, bei dem Gerhard Reheis als führerer Sozialreferent und Ex-Stadtchef eine Nachfolgeregelung von 2022 bis 2032 einmahnte. Hier sei man auf einem guten Weg, nur die Suche nach Personal sei schwierig, so Weirather.

Viel Raum widmete Weirather auch dem aus- und anstehenden Hochwasserschutz im Gurgltal. Die neuen, seit drei Jahren gewonnenen Daten müssen nun eingearbeitet werden, bis Dezember hofft Weirather auf einen neuen Gefahrenzonenplan, der die Grundlage für Maßnahmen bilden kann. (pascal)




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