Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 09.11.2018


Exklusiv

Die dunkelsten Stunden Tirols nicht vergessen

Das Land gedachte in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem ermordeter Tiroler Juden. Berührende Begegnung mit geflüchteten Innsbruckern.

An der heiligsten Stätte der Juden, an der Klagemauer in Jerusalem, hielten LH Platter und Diözesanbischof Hermann Glettler inne.

© Land tirol/KurztahlerAn der heiligsten Stätte der Juden, an der Klagemauer in Jerusalem, hielten LH Platter und Diözesanbischof Hermann Glettler inne.



Von Peter Nindler

Tel Aviv, Jerusalem – Sie kommen immer wieder gerne in ihre alte Heimatstadt Innsbruck zurück. Dieses Mal begegnete das offizielle Tirol den beiden vom Nazi-Regime Vertriebenen Abraham Gaffni (90) und Judith Smetana (82) im Club der Altösterreicher in Tel Aviv. Die beiden konnten als Kinder in das damalige Palästina flüchten. Fern von Tirol, aber trotzdem fühlen sie sich ihrer alten Heimat nach wie vor nah. In der Nacht auf Samstag jährt sich die Pogromnacht zum 80. Mal, Gaffni (Erich Weinreb) und Smetana hatten Glück.

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