Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 24.11.2018


Innsbruck

Aufregung um „Riesenhütt‘n“ in der Maria-Theresien-Straße

© Gerechtes Innsbruck



Die Aufbauarbeiten für den Christkindlmarkt in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße sind so gut wie abgeschlossen, morgen findet die Eröffnung statt. Der begehbare Stand einer deutschen Firma, die sich einen Namen im Handel mit Weihnachtsartikeln gemacht hat, sorgt nun für Aufsehen.

Gerechtes-Innsbruck-Gemeinderat Gerald Depaoli prangert die Genehmigung dieser „Riesenhütt'n" an. „Die Christkindlmärkte dürfen nicht zu einer Kommerzveranstaltung von ausländischen Großhändlern ausarten", ärgert sich Depaoli. Auch in den sozialen Netzwerken wurde das Haus gestern kontrovers diskutiert.

Christkindlmarkt-Chef Robert Neuner erklärt, dass die Innsbrucker Märkte unter verschiedenen Mottos stehen. Jener in der Maria-Theresien-Straße sei eben der moderne, internationale, sieben Nationen seien dort vertreten. Die angesprochene deutsche Firma habe einen Weltruf und gehöre zu den renommiertesten Herstellern von Weihnachtsschmuck. „Wir wechseln die Händler regelmäßig, um attraktiv und konkurrenzfähig zu bleiben."

Zur Aufregung ob der Dimension des Hauses erklärt Neuner, dass es „natürlich auffallend" sei. „Es passt sich aber sehr schön in die Maria-Theresien-Straße ein. Ich habe auch schon positives Feedback gehört, wonach das Haus gut gelungen ist." (TT, dd)