Letztes Update am Di, 08.01.2019 08:07

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Innsbruck

Bergsilvester 2019: Ein neues Konzept und eine Feuerpause

Lasershow statt Feuerwerk: Eine Arbeitsgruppe soll schon bald damit beginnen, den Bergsilvester 2019/20 neu zu planen. Das Bürgermeistergespann wünscht sich bis Jahresmitte ein fertiges Konzept – in Form einer „attraktiven Alternative“.

Der Bergsilvester soll eine Feuerpause bekommen.

© Thomas Boehm / TTDer Bergsilvester soll eine Feuerpause bekommen.



Innsbruck – Höchst zufrieden zeigte sich gestern die Innsbrucker Stadtpolitik im Nachlauf, was den Bergsilvester betrifft. Und weil nach Silvester auch gleich vor Silvester ist, soll eine entsprechende Arbeitsgruppe jetzt die Neukonzeptierung für 2019/20 ausarbeiten. Ohne Feuerwerk. Mit Lasershow.

Wobei BM Geor­g Will­i (Grün­e) und Vize Franz Grube­r (ÖVP) der Arbeitsgruppe gestern nicht vorgreifen wollten. „Andere europäische Städte und die Diskussionen über Feuerwerk haben aber gezeigt, dass es in Richtung von Lasershows geht“, sagte Willi. Man habe jetzt „ordentlich Zeit“, um hier eine entsprechende Show auszuarbeiten.

Damit ist die Stadtpolitik an jenem Punkt, an dem sie auch im Dezember 2016 war. Damals hatte man das Aus für das Feuerwerk beschlossen. Mangels Alternativen – und auch wegen der Koste­n – wurde dies aber immer wieder verschoben. Jetzt soll also ein neuer Anlauf gestartet werden. „Bis zur Jahresmitte muss das geschehen“, sagte BM Willi. Gruber sagt, dass „der Zug in Richtung Lasershow“ gehe. Es solle „Innsbruck-spezifisch“ und eine „attraktive Alternative“ sein.

Ob ein Feuerwerk am Berg bleibe? Auch da wollte Gruber dem Thema nicht vorgreifen. Willi möchte unterdessen mit dem Handel Kontakt aufnehmen, damit aus Sicherheitsgründen in einem Jahr dort „nicht erlaubte Feuerwerke“ nicht mehr verkauft werden. (mw)