Letztes Update am Mo, 18.03.2019 11:21

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Landespolitik

Jesus-Tweet: Vor Federspiel gab es bereits zwei Anzeigen gegen Mair

Bürger aus Innsbruck und Telfs haben den Grünen Klubchef bereits im Februar wegen seines umstrittenen Postings angezeigt. FPÖ-Stadtrat Federspiel tat es ihnen am 8. März gleich.

Der Klubchef der Grünen im Landtag, Gebi Mair.

© BöhmDer Klubchef der Grünen im Landtag, Gebi Mair.



Innsbruck — Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat bereits am 20. Februar einen Ermittlungsakt über den Verdacht der Herabwürdigung religiöser Lehren im Zusammenhang mit einem Tweet des grünen Klubchefs im Landtag, Gebi Mair, angelegt. Im Zuge der Karfreitags-Debatte hatte Mair für Aufregung gesorgt, als er „Am Karfreitag um 15 Uhr ist Jesus am Kreuz vor Lachen gestorben" getwittert hatte.

Ein Innsbrucker Arzt und ein Telfer Bürger haben Mair am 20. bzw. 21. Februar angezeigt. Der Innsbrucker FPÖ-Stadtrat Rudi Federspiel hat das damals ebenfalls angekündigt, seine Anzeige hat er am 8. März an die Staatsanwaltschaft Innsbruck abgeschickt, die dort am 11. März eingelangt ist. (pn, TT.com)

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