Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 03.04.2019


Bezirk Schwarz

Neuer Rekord bei Kommunalsteuer in Schwaz

Rund 36,7 Mio. Euro wurden im Vorjahr im ordentlichen Haushalt umgesetzt. Die Rücklagen sind laut Finanzreferent und Vize-Bürgermeister Martin Wex um 370.000 Euro gestiegen, während die Schulden um etwa 700.000 Euro gesenkt werden konnten.

Mit sechs Millionen Euro hat die Stadtgemeinde Schwaz im Vorjahr so viel Kommunalsteuer wie noch nie eingenommen. (Symbolbild)

© iStockMit sechs Millionen Euro hat die Stadtgemeinde Schwaz im Vorjahr so viel Kommunalsteuer wie noch nie eingenommen. (Symbolbild)



Von Eva-Maria Fankhauser

Schwaz – Die Freude im Schwazer Gemeinderat ist groß. Aber nicht nur, weil die Jahresrechnung 2018 einstimmig mit einem Überschuss von gut 98.200 Euro beschlossen wurde, sondern vor allem, weil die Kommunalsteuern in der Bezirkshauptstadt zum ersten Mal die 6-Millionen-Euro-Marke geknackt haben.

Rund 36,7 Mio. Euro wurden im Vorjahr im ordentlichen Haushalt umgesetzt. Die Rücklagen sind laut Finanzreferent und Vize-Bürgermeister Martin Wex um 370.000 Euro gestiegen, während die Schulden um etwa 700.000 Euro gesenkt werden konnten.

Im außerordentlichen Haushalt wurde hingegen mehr ausgegeben als veranschlagt. Knapp 16.500 Euro musste der Gemeinderat nachträglich genehmigen, denn insgesamt wurden 327.511 Euro ausgegeben. Dabei schlug etwa eine unerwartete Reparatur der Heizungsanlage im Schulzentrum Hans Sachs mit rund 30.000 Euro zu Buche. Auch die AMS-Beschäftigungsaktion „20.000“ hat die Stadtgemeinde teils unerwartet mehr gekostet. Weiters kamen auch erhöhte Kosten bei den Sportplätzen auf die Stadt zu, wie etwa die Sanierung des Kunst­rasens mit rund 26.000 Euro. Deutlich teurer als veranschlagt wurde die Müllbeseitigung. Es sei zu einem Mehraufwand durch „erhöhten Siedlungsanfall“ gekommen, heißt es in der Kostenauflistung. Für die hinzugekommenen Anwohner musste die Stadt laut Abrechnung auf die veranschlagten 274.000 Euro noch einmal knapp 24.000 Euro drauflegen.

Die Fraktionen stimmten den Überschreitungen zu.

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