Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 03.04.2019


Exklusiv

Identitäre: Von Tiroler FP wird Aufklärung gefordert

Ein Identitärer als ehemaliger freiheitlicher Jugendobmann in Tirol: Die Grünen fordern Aufklärung über Verstrickungen, für LH Platter braucht es unmissverständliche Signale.

LH Günther Platter (VP) ist auf einer Linie mit Kanzler Kurz: „Extremistische Gruppierungen dürfen für Parteien keine Partner sein.“

© Foto TT/Rudy De MoorLH Günther Platter (VP) ist auf einer Linie mit Kanzler Kurz: „Extremistische Gruppierungen dürfen für Parteien keine Partner sein.“



Innsbruck – Die identitäre Zelle in Tirol versammelte sich 2016 vor allem bei den Lichter-Demos gegen die österreichische Asylpolitik am Innsbrucker Landhausplatz. Einer der Aktivisten von damals ist heute „wilder“ Gemeinderat in Schwaz, war bis Anfang 2017 FPÖ-Mitglied und später noch Obmann der Freiheitlichen Jugend (RFJ) in Schwaz. Da pflegte der Aktivist der Identitären noch engen Kontakt mit FPÖ-Funktionären. Dokumentiert ist u. a. das gemeinsame Spanferkel-Essen, für die Bezeichnung „Ramadan mit dem RFJ Schwaz“ wurde der Aktivist zu einer teilbedingten Geldstrafe verurteilt.

TT-Exklusiv-Artikel

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden