Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 19.04.2019


Exklusiv

Alle Tiroler SP-Bürgermeister zahlen weiter 3 Euro für Asylwerber

Sozial-Landesrätin Gabriele Fischer (Grüne) kritisiert die neue Sozialhilfe: „Es gibt ausschließlich Verlierer in Tirol.“ SP-Chef Dornauer erteilt Kickls 1,50-Euro-Plänen ebenfalls eine konsequente Absage.

Leistungskürzungen stehen sowohl bei der Mindestsicherung als auch bei der Bezahlung von Asylwerbern für gemeinnützige Arbeit bevor.

© Foto TT / Rudy De MoorLeistungskürzungen stehen sowohl bei der Mindestsicherung als auch bei der Bezahlung von Asylwerbern für gemeinnützige Arbeit bevor.



Von Peter Nindler

Innsbruck – Die geplanten Kürzungen bei der Mindestsicherung in Form der Sozialhilfe neu und bei der Entschädigung für gemeinnützige Arbeit von Asylwerbern sorgen in Tirol für Diskussionen. Soziallandesrätin Gabriele Fischer (Grüne) fordert sogar, dass es höchst an der Zeit wäre, bei der Sozialhilfe die Notbremse zu ziehen, das Gesetz von der Tagesordnung zu nehmen und in den Austausch mit den Ländern zu gehen. SPÖ-Vorsitzender Georg Dornauer wiederum kündigt an, dass die 26 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der SPÖ Tirol die vom Innenminister gewünschte Kürzung von drei auf 1,5 Euro pro Stunde für geleistete gemeinnützige Arbeit von Asylwerbern nicht mittragen werden.

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