Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 29.05.2019


Exklusiv

Streit um das Ötztaler Wasser spitzt sich zu

Das von Sölden geplante Kraftwerk an der Venter Ache benötigt keine Umweltverträg-lichkeitsprüfung. Für die Tiwag ein Dämpfer im Wasserstreit für das Kaunertal-Kraftwerk.

Auch das Wasser der Venter Ache ist heiß begehrt: Sölden will ein Kleinkraftwerk errichten, die Tiwag das Wasser ins Kaunertal ableiten.

© Thomas Boehm / TTAuch das Wasser der Venter Ache ist heiß begehrt: Sölden will ein Kleinkraftwerk errichten, die Tiwag das Wasser ins Kaunertal ableiten.



Von Peter Nindler

Innsbruck – Der um rund 1,5 Milliarden Euro vorgesehene Ausbau des Kraftswerks Kaunertal liegt seit Jahren auf Eis. Ende 2017 beantragte der Landesenergieversorger Tiwag jedoch die Fortsetzung der Umweltverträglichkeitsprüfung. Auf die Ableitung des für die Erweiterung benötigten Wassers aus der Gurgler Ache verzichtet die Tiwag, obwohl das energiewirtschaftlich problematisch ist. Doch die Gemeinde Sölden hat dort nach endlosen juristischen Auseinandersetzungen mit ihrem Kraftwerks­projekt Vorrang.

TT-Exklusiv-Artikel

Dieser Exklusiv-Artikel ist nur für Nutzer verfügbar, die sich kostenlos auf tt.com registriert haben.

Jetzt kostenlos registrieren
Ich bin bereits registriert und möchte mich anmelden