Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 26.06.2019


Innsbruck

Abbruch des Heims am Hofgarten läuft

Überzeugten sich bei Polier Stefan Kapferer (2. v. l.) über den Fortschritt der Arbeiten: Landespolizeidirektor Helmut Tomac, Innenminister Wolfgang Peschorn und Oberst Werner Jäger (v. r.).

© LPD TirolÜberzeugten sich bei Polier Stefan Kapferer (2. v. l.) über den Fortschritt der Arbeiten: Landespolizeidirektor Helmut Tomac, Innenminister Wolfgang Peschorn und Oberst Werner Jäger (v. r.).



Die Vorarbeiten für den Bau des neuen Sicherheitszentrums in Innsbruck laufen: Seit Kurzem wird das Heim am Hofgarten abgerissen. Innenminister Wolfgang Peschorn führte gestern bei seinem Besuch gemeinsam mit Landespolizeidirektor Helmut Tomac einen Lokalaugenschein durch. Die Planungsphase für den Neubau soll 2020 abgeschlossen sein, Baubeginn ist für den Herbst 2020 anvisiert. Im Jahr 2023 ist mit der Fertigstellung der neu errichteten Gebäude und 2025 mit dem Abschluss der Generalsanierung von Bestandsgebäuden zu rechnen, heißt es aus der Landespolizeidirektion. Vor einem Jahr war man noch mit einem Baustart im Frühjahr 2019 ausgegangen.

„In Anknüpfung an die historischen Reformen der Wachkörper und Sicherheitsbehörden 2005 und 2012 werden hier die organisatorisch zusammengeführten Organisationen mit rund 1000 Mitarbeitern nunmehr auch örtlich in einem modernen Zentrum vereint. Mit dem Beginn der Abrissarbeiten ist ein erster sichtbarer Schritt zur Realisierung des Sicherheitszentrums erfolgt", betont Tomac.

Das Sicherheitszentrum Tirol bündelt künftig auf rund 22.500 Quadratmetern sämtliche Einheiten der Landespolizeidirektion Tirol — das Stadtpolizeikommando Innsbruck, das Einsatzkommando Cobra mit der Direktion für Spezialeinheiten — West, das Polizeianhaltezentrum (PAZ) sowie ein Einsatztrainingszentrum an einem zentralen Standort in der Kaiserjägerstraße. Vom Bestand werden nur das Gebäude an der Kaiserjägerstraße 8 und ein viergeschoßiges Haus im Osten des Grundstücks erhalten. Die übrigen Gebäude werden abgerissen und durch Neubauten ersetzt. An der Kapuzinergasse entsteht ein neuer zentraler Eingang. (TT)