Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 19.07.2019


Landespolitik

Schwaz will Klimanotstand vermeiden

Notstand ist ein Wort, das BM Hans Lintner in seiner Stadt nicht hören will. Denn in Schwaz werden laut ihm seit Jahren Maßnahmen für den Klimaschutz gesetzt und auch neue Projekte stehen in den Startlöchern.

Schwaz tut viel für den Klimaschutz – darüber sind sie sich einig: Stadtbaumeister Kirchmair, Waldaufseher Anfang, Stadtgärtner Krieg, Umweltberater Kaufmann (stehend v. l.), Stadtwerke-GF Greil, BM Lintner und GR Weratschnig (v. l.).

© FankhauserSchwaz tut viel für den Klimaschutz – darüber sind sie sich einig: Stadtbaumeister Kirchmair, Waldaufseher Anfang, Stadtgärtner Krieg, Umweltberater Kaufmann (stehend v. l.), Stadtwerke-GF Greil, BM Lintner und GR Weratschnig (v. l.).



Von Eva-Maria Fankhauser

Schwaz – Den Klimanotstand ausrufen? Das kommt für die Stadt Schwaz nicht in Frage. „Wir wollen die Botschaft nach außen tragen, dass man etwas tun kann und damit auch etwas bewirkt“, sagt BM Hans Lintner. Den Klimanotstand auszurufen sei laut ihm, als ob man ein Plakat aufhänge – „das bringt kein Ergebnis“. Denn ein solches erziele man nur mit konkreten Maßnahmen. Und das tue die Stadt Schwaz schon seit Langem. „Ohne ein Drama daraus zu machen“, sagt Lintner.

Die Liste des Bürgermeisters ist lang, wenn es darum geht, aufzuzählen, was die Stadt bisher schon für den Klimaschutz getan hat. Das reicht vom Pflanzen unzähliger Bäume, die Errichtung von Erholungsräumen, Entente Florale, Erzeugung von Energie bis hin zur Förderung des öffentlichen Verkehrs. Zudem stehen laut Umweltreferent Hermann Weratschnig auch noch viele weitere Maßnahmen an: