Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 20.07.2019


Tirol

Gurgiser macht wieder Lärm



Lärm und Verkehr: Transitforumchef Fritz Gurgiser unternimmt wieder einmal einen Anlauf, um effiziente Lärmschutzmaßnahmen im transitgeplagten alpinen Raum einzufordern. Adressat seines Lärmschutzpakets ist das Verkehrsministerium.

Das Transitforum pocht u. a. auf die Reduktion der Lärmschwellengrenzwerte für den Straßen- und Schienenverkehr in Tirol. Dabei soll vor allem die alpine Lage des Landes berücksichtigt werden. Zugleich sollten für Straßen dieselben Lärmschwellengrenzwerte gelten wie für Gewerbebetriebe. Außerdem müsste man endlich die Belastung durch den Straßenverkehr auf Basis des Lärms und nicht der Frequenz erfassen.
„Die Kosten für den technischen Lärmschutz sind vom Verursacher zu tragen", erneuert Gurgiser eine langjährige Forderung. Dies sei in der Schweiz bereits üblich und habe dort Verfassungsrang. Schlussendlich habe das Verkehrsministerium alle volkswirtschaftlichen Kosten und Lasten des Verkehrs zu erfassen und aufzulisten. Insgesamt steht für Gurgiser fest, dass Lärm reduzierbar sei. Das Transitforum habe bereits zahlreiche Verbesserungsvorschläge gemacht, die das Verkehrsministerium bisher nicht berücksichtigt habe. (cn)



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