Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 14.08.2019


Innsbruck

Wasserleitung zum Höttinger Bild kommt, breiter Weg nicht

Einige Wanderer befürchten, dass ein Weg zum Höttinger Bild zur „Autobahn“ ausgebaut wird. Die Stadt bestätigt Überlegungen und nennt dafür ganz unterschiedliche Gründe.

© PrivatEinige Wanderer befürchten, dass ein Weg zum Höttinger Bild zur „Autobahn“ ausgebaut wird. Die Stadt bestätigt Überlegungen und nennt dafür ganz unterschiedliche Gründe.



Durchwegs Freude herrscht bei diversen Wanderern rund um Innsbruck. Sie hatten ja befürchtet, dass der Weg vom Gramartboden durch den Höttinger Graben in Richtung Höttinger Bild verbreitert wird. Jetzt ist die Sache aber vom Tisch. Das bestätigte BM Georg Willi. Die Trinkwasserversorgung für das Höttinger Bild kommt aber dafür jetzt.

„Der Weg bleibt, wie er ist", sagte BM Willi am Rande eines Pressetermins diese Woche. Auch die besorgten Wanderer wurden vom Forstamt über die Entscheidung mittlerweile informiert. Wie bereits berichtet, hatten sie sich dagegen gewehrt, dass der Weg im vorderen Bereich auf bis zu vier, im hinteren Bereich auf bis zu zwei Meter verbreitert wird. Dies hätte, so der ursprüngliche Plan, die Einbringung des Holzes zu erleichtern und den Weg auch behindertengercht zu nutzen ermöglicht. Nun habe es aber keine Einigung mit den Grundeigentümern gegeben, heißt es aus der Stadtpolitik. Trotz etlicher Verhandlungsrunden.

„Wir führen jetzt nur noch die Wasserleitung zum Höttinger Bild durch", sagte Willi. Im Zuge dieser Arbeiten wollte man auch den Weg verbreitern, doch diese Pläne seien jetzt ad acta gelegt worden, so der Bürgermeister.

Die Stadt investiert laut Willi übrigens 25.000 Euro in die Wasserleitung. Der Rest kommt unter anderem von der Pfarre, der die Quelle auch gehört. Für die Wanderer, die sich einst gegen das Projekt aufgelehnt hatten, heißt der Erfolg, „dass auch ein Umdenken in der Stadtpolitik" möglich sei. (TT, mw)