Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 30.08.2019


Bezirk Kitzbühel

Kitzbüheler VP will keinen Kampf um Vorzugsstimmen

Bezirksobmann Peter Seiwald, Margarete Schramböck, Bezirksspitzenkandidatin Andrea Watzl mit den Bezirkskandidaten Roman Thaler, Susanne Hartrumpf, Willi Steindl, Elsbeth Aigner und Lukas Strobl (v. l.).

© Michael MaderBezirksobmann Peter Seiwald, Margarete Schramböck, Bezirksspitzenkandidatin Andrea Watzl mit den Bezirkskandidaten Roman Thaler, Susanne Hartrumpf, Willi Steindl, Elsbeth Aigner und Lukas Strobl (v. l.).



Von Michael Mader

Kitzbühel – VP-Bezirksparteiobmann Peter Seiwald betonte es noch extra und auch die ÖVP-Spitzenkandidatin des Wahlkreises Unterland, Andrea Watzl, wies darauf hin: „Wir machen keinen extremen Vorzugsstimmenwahlkampf.“ Selbstverständlich müssten aber alle Kandidaten mobilisieren. Eben diese Befürchtung hat ja Nationalrat Josef Lettenbichler, der u. a. angesichts des Bauern­bündlers und Landwirtschaftskammerpräsidenten Josef Hechenberger auf der Wahlkreisliste schon vorzeitig auf seine Kandidatur verzichtete. Watzl rückte daraufhin nach und bekommt von Seiwald Rosen gestreut: „Sie ist eine erfahrene Gemeinderätin und hat in Kitzbühel schon tolle Dinge umsetzen können.“ Die Möglichkeit, in den Nationalrat einzuziehen bzw. doch noch von einem Kandidaten auf der Wahlliste überholt zu werden, wollte Watzl bei der Vorstellung der Bezirkskandidaten nicht bewerten.

„Wir kämpfen gemeinsam in einem großen Team. Mein Anliegen ist es, Familien weiterhin zu stärken, weil sie das Fundament unserer Gesellschaft sind.“ Wichtig sei ein qualitativer Ausbau der Kinderbetreuung. In vielen Gesprächen mit Bürgermeistern und Gemeinderäten des Bezirks wurde über die Ausdehnung von Öffnungszeiten gesprochen: „Da sind auch super Modelle entwickelt worden“, sagt Watzl. Eine Absage erteilt sie einer Erbschaftssteuer und einer CO2-Steuer. Das treffe Familien.