Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 05.09.2019


Osttirol

Strom und Glasfaser: Assling verlegt Regionet in Rekordzeit

Nach einer Rekordzeit von nur zweieinhalb Jahren sind die Leerrohre für die Lichtwellenleiter (LWL) des Regionet bis in alle 566 Objekte der Gemeinde Assling verlegt.



Von Christoph Blassnig

Assling – Die Gemeinde Assling erstreckt sich über eine Fläche von knapp zehn Quadratkilometern weit verstreut am Sonnenhang im Osttiroler Pustertal. Zwischen der Talsohle und den höchst gelegenen Einzelhöfen liegen 700 Höhenmeter. 18 Dörfer zählen zum Verwaltungsgebiet.

„Nach einer Rekordzeit von nur zweieinhalb Jahren sind die Leerrohre für die Lichtwellenleiter (LWL) des Regionet bis in alle 566 Objekte in unserer Gemeinde verlegt“, verkündete Bürgermeister Bernhard Schneider im Rahmen einer „Firstfeier“, zu der alle mit dem Bau befassten Unternehmen und politische Vertreter geladen waren. Auch Margarete Schramböck, Tiroler Spitzenkandidatin der ÖVP für die Nationalratswahl, gratulierte vor Ort.

Im Zuge der Grabungsarbeiten hat Assling auch das gemeindeeigene Stromnetz erweitert. Jedes bebaute Grundstück ist somit unterirdisch mit Strom versorgt und per Glasfaser erschlossen. Eine Kooperation mit dem Elektrowerk Assling (EWA) ermöglichte die Nutzung von Leerrohren. Mehr als die Hälfte der Leitungslänge von insgesamt 82 Kilometern war somit bereits vorhanden. Im Gemeindegebiet sind 106 LWL-Verteilerkästen aufgestellt worden. In Thal, in Assling und in Mittewald befinden sich Ortszentralen. „In Mittewald deshalb, weil wir dort an unseren benachbarten Planungsverband 35 – Sillian und Umgebung anknüpfen“, führte Schneider aus.

Die Kosten von drei Millionen Euro bestreitet man zu 60 Prozent aus Förderungen. An acht Stationen gibt es Gratis-Internet über ein Funknetz des Projektes WIFI 4 EU.

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.

„Trotz Widerstands aus verschiedenen Richtungen wird sich diese Investition auszahlen“, meinte der Bürgermeister. Es gehe dabei um Chancengleichheit für alle Menschen am Land.




Kommentieren


Schlagworte