Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 13.09.2019


Bezirk Reutte

SPÖ: „Zum Bahntunnel Ehrwald-Inntal gibt es keine Alternative“

SP-Wahlkampf in Reutte: BR Stefan Zaggl, Süleyman Kilic, Philipp Pflaume, Landesgeschäftsführer Lukas Matt und Bernhard Höfler (v. l.).

© TscholSP-Wahlkampf in Reutte: BR Stefan Zaggl, Süleyman Kilic, Philipp Pflaume, Landesgeschäftsführer Lukas Matt und Bernhard Höfler (v. l.).



„Wir wollen drei Kandidaten aus Tirol in den Nationalrat entsenden", gab SPÖ-Landesgeschäftsführer Lukas Matt gestern Vormittag in Reutte das klare Ziel für die bevorstehende Nationalratswahl vor. Um ihre Wahlkampfschwerpunkte zu deponieren, nahmen auch Süleyman Kilic (Spitzenkandidat im Regionalwahlkreis Oberland/Außerfern), Philipp Pflaume (Listenplatz 5) sowie Bernhard Höfler (Spitzenkandidat im Wahlkreis Innsbruck-Land/Schwaz) an der Pressekonferenz im SP-Büro teil. Andreas Schepetz, einziger Außerferner auf der Liste, musste aufgrund eines Bandscheibenvorfalls passen.

Neben den klassischen SP-Wahlkampfthemen auf Bundesebene wie etwa eine stärkere Einbindung der Sozialpartner, Bildung, Arbeit, Soziales, leistbarer Wohnraum, Pensionen und Klimaschutz standen auch regionale Themen auf der Agenda. Süleyman Kilic: „Wir sprechen uns ganz klar für eine Bahnverbindung zwischen Ehrwald und dem Inntal aus. Daran führt kein Weg vorbei." Der Bau eines Straßentunnels, sei es der Fernpassscheitel- oder Tschirganttunnel, kommt für die SPÖ nicht in Frage. Zaggl: „Das macht die Strecke nur noch schneller und zieht noch mehr Lkw und Reiseverkehr an." Bis zur Realisierung des Bahntunnels sollen die in der Fernpassstrategie erarbeiteten Maßnahmen Stück für Stück umgesetzt werden.

Auch in Sachen Motorradlärm positioniert sich die SPÖ klar. Zaggl: „Ich bin für das vorgeschlagene Fahrverbot an Wochenenden."

Spitzenkandidat Süleyman Kilic ist, was die Wahl am 29. September angeht, jedenfalls zuversichtlich: „Ziel ist es, auf Bundesebene klar die stärkste Partei zu sein. Fairness und Anstand müssen wieder in die österreichische Politik einkehren." (fasi)

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