Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 16.09.2019


Innsbruck

NEOS wollen Verkehrsentlastung in Innsbruck mittels Seilbahnen erreichen

Architekt Michael Prachensky schwebt eine Stadtseilbahn mit Talstation bei der Markthalle vor. Bei den Innsbrucker NEOS rennt er damit offene Türen ein.

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Günther Kramarcsik • 17.09.2019 10:51
Mitbürger mit solchen Visionen werden auch gerne als Spinner bezeichnet. Aber seid doch mal ehrlich zu euch selbst. Spinner ist man nur solange, bis die Vision realisiert wurde und dann spricht man nicht mehr vom Spinner, sondern vom großen Visionär. Das mag nicht nur auf den hier zitierten Architekt zutreffen, sondern auch auf die eine oder andere Politikerin bzw. Politiker, welche solche nachhaltige Visionen haben und realisieren möchten.
Günther Kramarcsik • 17.09.2019 10:45
Seilbahnen sind sicher ein gutes Mittel gegen die täglichen Verkehrsinfarkte infolge Pendler zu und von den Arbeitsstätten. Sie versiegeln keine Landschaft wie die Straßen (auch für Öffis notwendig) und verbrauchen weit weniger Grundflächen. Doch manchen Politikern ist schwebender Nahverkehr zu viel Zukunftsvision?
Ilse Kirchner • 16.09.2019 11:06
Und mit den bevorstehenden Wahlen entschwebte bereits so manchem, sogenannten Politiker etc., auch das Gehirn. Mit oder ohne Seilbahn!
Walter Gruber • 16.09.2019 06:02
Eine Gondelbahn (bedarfsgerechter) war bereits Anfang des Jahrtausends im Gespräch. Sie sollte gebaut werden um die in die Jahre gekommene Hungerburgbahn zu ersetzen. Obwohl die meisten Innsbrucker die Gondelbahn wollten, den Inn entlang, vorbei an Mariahilf und St. Nikolaus setzte sich Hilde Zach (BgmIn) mit der futuristischen Hungerburg-U-bahn ein scheusliches Denkmal. Der Blick über den Inn auf die Nordkette ist das meistfotografierte Motiv in Tirol. Die Seilbahnen sind die derzeit günstigsten Verkehrswege. https://www.welt.de/regionales/bayern/article169175489/Man-koennte-ja-einfach-ueber-den-Stau-hinwegschweben.html
Georg Schönegger • 16.09.2019 06:37
Gegen die Gondelbahn gab's damals in St.Nikolaus eine Bürgerinitiative
Günther Kramarcsik • 17.09.2019 10:54
Man sollte nicht ständig zurück blicken, denn was damals gewünscht oder auch nicht gewünscht wurde, könnte heute schon längst überholt sein. Deshalb sollte es auch erlaubt sein, meinetwegen auch alte Ideen erneut aufzugreifen. Visionen haben es in der Regel mit sich, dass sie um mindestens 1 Generation der Zeit voraus sind!

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