Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 18.09.2019


Exklusiv

Das große Feilen an den Grundkosten in Tirol

Die für die Wohnbauförderung je Gemeinde festgelegten, anrechenbaren Grundkosten sollen steigen. Das Wohnen wird dadurch nicht billiger.

Symbolbild.

© TT / Thomas BöhmSymbolbild.



Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser hat am Sonntag das Revier abgesteckt: Das Land müsse die „Privilegierung“ der gemeinnützigen Wohnbauträger beenden und den Bodenfonds zu mehr Freilandkauf forcieren. Die Gemeinnützigen würden zu wenig Wohnungen auf den Markt werfen, ergo sei das nötige Volumen nicht ohne die Privaten zu erfüllen. Ebenso seien die für die Wohnbauförderung (WBF) relevanten „angemessenen Grundkosten“ deutlich anzuheben. Bürgermeister Walser nimmt als Beispiel seine eigene Gemeinde Thaur. Dort läge der Quadratmeterpreis laut WBF bei 378 Euro – tatsächlich würden am Markt 700 bis 1000 Euro verlangt. „Das stimmt nicht mehr zusammen“, verlangt Walser hier eine Erhöhung auf 450 bis 500 Euro.

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