Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 15.10.2019


Exklusiv

Notfallrettung im Iseltal: „Medizinische Versorgung nicht auf Gewinn aus“

Heute übernimmt die Rettungsdienst Tirol GmbH die Organisation der Notfallrettung im Iseltal. Weiterhin werden Notärzte gesucht.

Bis zur Neuvergabe des Rettungsdienstes im nächsten Jahr läuft das Pilotprojekt „Mobile Notfalleinheit in Matrei in Osttirol“. Notfallsanitäter lenken ein Einsatzfahrzeug und bringen den Notarzt zum Patienten.

© Christoph BlassnigBis zur Neuvergabe des Rettungsdienstes im nächsten Jahr läuft das Pilotprojekt „Mobile Notfalleinheit in Matrei in Osttirol“. Notfallsanitäter lenken ein Einsatzfahrzeug und bringen den Notarzt zum Patienten.



Von Christoph Blassnig

Matrei i. O. – Der Hubschrauber Martin 4 des Flugrettungsunternehmers Roy Knaus verlässt mit dem heutigen Tag Osttirol bis zum Beginn der Wintersaison Mitte Dezember wieder. Die Notfallversorgung im Iseltal übernimmt das neue Pilotprojekt von Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg. In jeweils 12-Stunden-Diensten wechseln sich ab sofort Notfallsanitäter ab. Sie lenken ein Notfalleinsatzfahrzeug (NEF), das nun ganzjährig und rund um die Uhr in Matrei stationiert sein wird. Zusätzlich organisiert die Rettungsdienst Tirol GmbH mit der Osttiroler Bezirksrettung erstmals die Einteilung der Notarztdienste, die zum Betrieb der „mobilen Notfall­einheit“ gehören. Der Lienzer Mediziner Franz Krösslhuber und Andreas Kreiger, Anästhesist und Flugarzt, in Matrei auch bodengebunden tätig, haben ihre Unterstützung bei der Suche nach Notärzten zugesagt. Die Mediziner werden großteils auf Werksvertragsbasis entlohnt.

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