Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 16.10.2019


Exklusiv

Verfehlte Wohnbaupolitik: Pema 2 entfacht Debatte

Nach Kontrollamtsbericht über Stadtbibliothek rücken Anlegerwohnungen im Pema 2 in den Mittelpunkt. Verfehlte Wohnbaupolitik der vergangenen Jahre holt Innsbrucker Stadtpolitik ein.

Statt mit „jungem Wohnen“ sollen mit Anlegerwohnungen im Pema-2-Gebäude Renditen erzielt werden.

© Foto TT/Rudy De MoorStatt mit „jungem Wohnen“ sollen mit Anlegerwohnungen im Pema-2-Gebäude Renditen erzielt werden.



Innsbruck – Beim Pema-2-Turm in Innsbruck heißt es in der Innsbrucker Stadtpolitik jeder gegen jeden. Schließlich blieb vom ursprünglich versprochenen Wohnen für junge Leute und Studenten nicht viel übrig. Die schlussendlich genehmigten 173 Wohnungen werden vielfach als Anlage genützt. Prominente Investoren wie der ehemalige norwegische Skirennläufer Aksel Lund Svindal nützen über Beteiligungen die Immobilien als Investment. Wie auch Projektbetreiber Markus Schafferer selbst oder Miteigentümer Herbert Koch. Mieten von 25 Euro pro Quadratmeter und Wohnungsverkäufe um 9.000 Euro/m² seien für keinen einheimischen Normalverdiener leistbar, kritisiert etwa Liste-Fritz-Mandatar Markus Sint.

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