Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 30.10.2019


Exklusiv

Eiertanz um eine Fußgängerzone in Wörgl

Die Pläne für die autofreie Bahnhofstraße in Wörgl reifen vor sich hin. Anrainer, Händler und Gastronomen fürchten sich vor dem, was die Stadt da ausbrütet. Sie fühlen sich bei der Konzeption außen vor gelassen.

Noch fahren Autos und Radler durch die Bahnhofstraße – das soll sich im kommenden Jahr ändern. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun. „Ein Schranken allein macht keine Fußgängerzone“, warnen Kritiker.

© HrdinaNoch fahren Autos und Radler durch die Bahnhofstraße – das soll sich im kommenden Jahr ändern. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun. „Ein Schranken allein macht keine Fußgängerzone“, warnen Kritiker.



Von Jasmine Hrdina

Wörgl – Über ungelegte Eier soll man ja nicht sprechen. So hielten es Wörgls Stadtführung und das Stadtmarketing bis vor Kurzem auch mit der geplanten Fußgängerzone (FuZo) in der Bahnhofstraße. Auskünfte über den Stand der Dinge – Fehlanzeige. Dabei wird hinter den Kulissen seit Monaten am „Brutplan“ für die autofreie Zone gearbeitet – an der Vision sogar seit Jahren. Prachtvoller Schwan oder fleischfressender Dinosaurier? Die Frage, was da planmäßig im Frühjahr aus dem Ei schlüpfen werde, verunsichert Bewohner, Händler und Gastronomen in der Bahnhofstraße zunehmend. Und sie sparen nicht mit Kritik: Obwohl unmittelbar betroffen, werden sie nicht in die Planungsphase miteinbezogen, schärfen Anrainer und Wirtschaftstreibende ihre Krallen.

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