Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 07.11.2019


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Zuerst bestellt, erst dann gefragt: Wirbel um Straßenbeleuchtung in Wörgl

Verwirrung um neue Straßenbeleuchtung in der Wörgler Bahnhofstraße. 80.000-Euro-Auftrag vergeben, aber nur wenige Lampen montiert, da die Zustimmung der Hausbesitzer für die LED-Lampen fehlt.

Christine Mey und Richard Götz zeigen den Plan.

© OtterChristine Mey und Richard Götz zeigen den Plan.



Von Wolfgang Otter

Wörgl – Den Wörglern soll in der Bahnhofstraße schon lange ein Licht aufgehen. Ein ganz besonderes in Form von großen LED-Lampen. 33 so genannte Lichtpunkte wurden vom Ausschuss festgelegt. Und bei den Stadtwerken Wörgl die Realisierung um 80.000 Euro in Auftrag gegeben. Das Material ist da, aber das Licht fehlt. Statt der 33 Punkte gibt es erst 13 montierte Lampen „und die schauen aus wie Baustrahler“, ärgern sich die beiden grünen Mandatare Christine Mey und Richard Götz. Angeblich, so wollen die beiden Kommunalpolitiker wissen, fehlt die Zustimmung der Hausbesitzer, diese „Baustrahler“ aufzuhängen. Sie leiten dies von der Antwort aus dem Stadtamt auf eine schriftliche Anfrage von GR Götz ab. Darin ist zu lesen: „Der Fertigstellungstermin ist davon abhängig, in welcher Zeit es DI Etzelstorfer (der Wörgler Stadtbaumeister, Anm.) gelingt, die erforderlichen Zustimmungen von den Objekteigentümern zu erhalten.“ Die Antwort stammt vom Mai dieses Jahres. „Und mehr Leuchten wurden bisher nicht montiert“, so Götz. Fazit daraus: Die Hausbesitzer scheinen wenig begeistert.

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