Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 14.11.2019


Bezirk Imst

Ja des Ötztal Tourismus zu Gletscherehe

Die Schleifung eines Berggrats sei am Linken Fernerkogel um 40 Höhenmeter und 120.000 m³ vorgesehen, so die Gletscher-Allianz, die hier nur noch "eine Erinnerungslandschaft" befürchtet.

© WWFDie Schleifung eines Berggrats sei am Linken Fernerkogel um 40 Höhenmeter und 120.000 m³ vorgesehen, so die Gletscher-Allianz, die hier nur noch "eine Erinnerungslandschaft" befürchtet.



Die Vertretung der Touristiker im Ötztal, der Ötztal Tourismus, bezieht klar für den Zusammenschluss der beiden Gletscherskigebiete Ötztal-Pitztal Stellung. Für die Unternehmen und Menschen im Ötztal sei dies „eine wichtige Zukunftschance". Deshalb unterstütze man das Anliegen eines gemeinsamen Skigebietes „ohne jeglichen Vorbehalt", wie es in einem offenen Brief, unterzeichnet von der Ötztal-Tourismus-Führungsspitze, heißt.

Darüber hinaus verwehre man sich gegen die „Negativpropaganda" der Projektgegner. Diese würden mit ihrer „Kampagne das herausragende Image Tirols als Wintersportland" schmälern.

Bernhard Riml, Obmann von Ötztal Tourismus, unterstützt die Gletscherfusion Ötztal-Pitztal.
Bernhard Riml, Obmann von Ötztal Tourismus, unterstützt die Gletscherfusion Ötztal-Pitztal.
- Gerhard Berger

Am kommenden Dienstag, 19. November, um 19.30 Uhr findet im Imster Stadtsaal ein TT-Forum zum Thema „Gletscherehe Pitztal-Ötztal: Zukunftschance oder Umweltsünde?" statt. Am Podium diskutieren Jakob Falkner (Bergbahnen Sölden), Gerd Estermann (Initiator der Online-Petition gegen den Zusammenschluss) sowie die beiden Klubobmänner Jakob Wolf (ÖVP) und Gebi Mair (Grüne). (TT, top)

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