Letztes Update am Do, 21.11.2019 13:57

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Innsbruck

Schwarzl neue „Vize“ von Innsbruck, Oppitz-Plörer erhält Ressorts zurück

Uschi Schwarzl (Grüne) wurde als Innsbrucker Vizebürgermeisterin angelobt. Ihre Wahl war notwendig geworden, nachdem Christine Oppitz-Plörer vor vier Wochen abgewählt wurde.

Uschi Schwarzl wurde von LH Günther Platter angelobt.

© TT/Rudy De MoorUschi Schwarzl wurde von LH Günther Platter angelobt.



Innsbruck — Mit 22 Stimmen wurde am Donnerstagmittag Uschi Schwarzl (Grüne) zur Vizebürgermeisterin der Stadt Innsbruck gewählt. Dies war notwendig geworden, nachdem Christine Oppitz-Plörer vor vier Wochen abgewählt wurde.

39 Stimmen wurden abgegeben. Auf den einzigen Gegenkandidaten, FPÖ-Chef Rudi Federspiel, entfielen 13 Stimmen. 4 Stimmen waren ungültig.

Die 22 Stimmen in der geheimen Abstimmung für Schwarzl liegen deutlich unter den gesamten Stimmen der Koalition — die insgesamt über 27 Stimmen verfügt hätte. Sprich: Aus den Reihen der Koalition gab es nicht überall Unterstützung für Schwarzl. Landeshauptmann Günther Platter gelobte Schwarzl kurz vor Mittag an.

Landeshauptmann Günther Platter, Vizebürgermeisterin Uschi Schwarzl und Bürgermeister Georg Willi.
Landeshauptmann Günther Platter, Vizebürgermeisterin Uschi Schwarzl und Bürgermeister Georg Willi.
- TT/Rudy De Moor

Mehrheitlich wurde auch beschlossen, dass Christine Oppitz-Plörer (u.a. Wirtschaft und Städtepartnerschaften) in ihrer Funktion als Stadträtin wieder ihre Ressorts zurückbekommt. Diese waren seit dem Gemeinderat im Oktober vorübergehend in die Zuständigkeit des Bürgermeisters gefallen.

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Die Zusammensetzung des Stadtsenates

Der Stadtsenat besteht somit aus Bürgermeister Georg Willi (Grüne), der ersten Vizebürgermeisterin Uschi Schwarzl (Grüne), dem zweiten Vizebürgermeister Franz X. Gruber (ÖVP), Stadträtin Andrea Dengg (FPÖ), Stadtrat Rudi Federspiel (FPÖ), Stadträtin Elisabeth Mayr (SPÖ) und Stadträtin Christine Oppitz-Plörer (FI). Die beiden Vertreter der FPÖ bleiben ohne Ressortzuständigkeit und sind somit nicht amtsführend. (TT.com)