Letztes Update am Sa, 14.06.2014 06:42

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Exklusiv

Heimopfer: Verjährung wackelt

Ein Antrag von ÖVP und Grünen sieht jetzt doch bei Klagen von Miss-brauchsopfern die Möglichkeit vor, auf die Verjährung zu verzichten.



Von Peter Nindler

Innsbruck – 333 Missbrauchsopfer in Heimen des Landes hat die Tiroler Landesregierung bisher mit insgesamt 3,2 Millionen Euro finanziell entschädigt. Unabhängig davon sind zwei Klagen in Höhe von 900.000 bzw. 280.000 Euro gegen das Land anhängig. Vorerst muss das Gericht prüfen, ob die Klagsforderungen überhaupt zulässig und nicht schon verjährt sind. Schon seit Monaten wird deshalb ein Verzicht des Landes auf den Einwand der Verjährung gefordert, damit die Betroffenen ihre Ansprüche vom Gericht klären lassen können. Zuletzt vom Historiker Horst Schreiber, der über die Vorgänge in den Landesheimen intensiv geforscht hat. LA Andreas Brugger (Liste Fritz) brachte einen entsprechenden Antrag im Landtag ein.

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