Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 30.04.2015


Exklusiv

Parken in Innsbruck: Das dicke Ende kommt zum Schluss

Die Ausweitung der Innsbrucker Parkraumbewirtschaftung geht in ihre finale Phase. In vier Schritten werden noch unbewirtschaftete Zonen gebührenpflichtig gemacht. Stadt rechnet mit 4000 neuen Anwohnerparkkarten.



Von Manfred Mitterwachauer

Innsbruck – 70 statt 50 Cent pro halber Stunde, kostenpflichtig bis 21 Uhr: Die Innsbrucker Innenstadt wurde bereits auf zwei der drei Eckpfeiler des neuen Innsbrucker Parkraumbewirtschaftungskonzeptes umgestellt. Die Kritik daran war laut, ebbt­e zuletzt aber deutlich ab. Ebenso wurden bereits einige gebührenfreie Parkzonen in gebührenpflichtige Parkstraßen umgewandelt. In solchen Parkstraßen kann ohne Zeitlimit, aber dafür nur gegen Entgelt (Montag bis Freitag; Tageshöchstgebühr: sieben Euro) geparkt werden. Dieses Parkstraßensystem soll nun – wie vom Gemeinderat beschlossen – zum Abschluss der großen Parkraumbewirtschaftungsreform auch auf die Randzonen Innsbrucks ausgedehnt werden. Die für den Verkehr zuständige Vize-BM Sonja Pitscheider (Grüne) erinnerte gestern noch einmal daran, dass man damit dem Problem der Dauerparker (Pendler, Studenten) in den Randzonen zu Leibe rücken will. Dort, wo bereits Parkstraßen eingerichtet worden seien, so Pitscheider, seie­n die Reaktionen durchaus positiv. Die großflächige Umwandlung der bis dato noch unbewirtschafteten Wohn­gebiete dürfte dabei wohl der weit größere Einschnitt sein als die Adaptierungen im Innen­stadtbereich.

Die Tiroler Tageszeitung hat sich die drei Kernpunkte der finalen Reformphase näher angesehen:

- Stadt Innsbruck/TT