Letztes Update am Mo, 07.01.2019 07:13

DPA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Karibik

Bericht: Kubas Revolutionspolitiker José Ramón Fernández ist tot

Der Mitbegründer der sozialistischen Partei auf Kuba soll den Berichten zufolge am Sonntag im Alter von 95 Jahren verstorben sein.

Aufnahme aus dem Jahr 2017: Jose Ramon Fernandez.

© AFPAufnahme aus dem Jahr 2017: Jose Ramon Fernandez.



Havanna – Er war Offizier während der Invasion in der Schweinebucht auf Kuba und Mitbegründer der Kommunistischen Partei auf der sozialistischen Karibikinsel: Kubas José Ramón Fernández ist staatlichen Medienberichten zufolge am Sonntag (Ortszeit) im Alter von 95 Jahren gestorben. Dies berichtete die Zeitung der sozialistischen Regierungspartei Granma. Sein Leichnam werde eingeäschert, hieß es.

Fernández sei eine „außergewöhnliche Karriere im Dienste der Revolution“ gelungen, schrieb Granma. Zu seinen Funktionen gehörte auch das Amt des Vizepräsidenten des kubanischen Ministerrats und des Vorsitzenden des Nationalen Olympischen Komitee Kubas.

Am 17. April 1961 war eine exilkubanische Truppe in der Schweinebucht (Playa de Giron) an der Südküste Kubas gelandet mit dem Ziel, die Revolutionsregierung Fidel Castros zu stürzen. Die so genannte Brigade 2506 wurde von kubanischen Truppen binnen drei Tagen besiegt.

Die Regierung Kubas hatte unter wachsendem wirtschaftlichen Druck zuletzt eine vorsichtige Öffnung zugelassen. (dpa)

Jose Ramon Fernandez mit Kubas Revolutionsführer Fidel Castro.
Jose Ramon Fernandez mit Kubas Revolutionsführer Fidel Castro.
- AFP

Mehr Artikel aus dieser Kategorie

News-Blog: US-Präsident Trump
News-Blog: US-Präsident Trump

US-Präsident geht in Offensive: Trump fordert Amtsenthebungsverfahren

Mehrere Zeugenaussagen zeichnen in der Ukraine-Affäre ein immer klareres Bild. Der noch amtierende Botschafter bei der EU Gordon Sondland hat explizit ein “q ...

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu droht eine Haftstrafe. Derzeit herrscht bei der Regierungsbildung ein Patt, weil sich Rivale Gantz weigert, mit Netanyahu inmitten eines Verfahrens wegen Korruption zu koalieren.Israel
Israel

Netanyahus Regierungspartner stehen trotz Anklagen zu ihm

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu soll vor Gericht. Die ohnehin verfahrene politische Situation wird dadurch noch komplizierter. Die Mitgl ...

Jair Bolsonaro kehrte seiner Partei den Rücken zu.Weltpolitik
Weltpolitik

Brasiliens Präsident Bolsonaro gründet neue Rechtspartei

Die neue Partei des brasilianischen Präsidenten tritt für Waffenbesitz ein sowie gegen „Kommunismus“ und „jede Ideologie, die sich gegen die natürliche Ordnu ...

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu.Israel
Israel

Israels Regierungschef Netanyahu soll wegen Korruption vor Gericht

Mitten in die Bemühungen in Israel, eine neue Regierung zu bilden, entscheidet der Generalstaatsanwalt über die Korruptionsanklagen gegen Ministerpräsident N ...

Ukraine-Affäre
Ukraine-Affäre

Demokraten-Bewerber rügen Trump: „Wohl der korrupteste Präsident“

Am Abend nach einer aufsehenerregenden Zeugenaussage in den Impeachment-Ermittlungen treten die Präsidentschaftsanwärter der Demokraten zur fünften TV-Debatt ...

Weitere Artikel aus der Kategorie »