Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom So, 20.05.2018


Regionalliga West

Nur der Meister war besser als Kitzbühel

© www.muehlanger.atDer FC Kitzbühel jubelte gegen Hohenems viermal – und ist nach Anif die zweitbeste Frühjahrsmannschaft der Westliga.Foto: Mühlanger



Kitzbühel – Sechs Treffer, ein spektakuläres Fallrückzieher-Tor von Martin Boakye und ein 4:2-Sieg gegen Hohenems: Der FC Kitzbühel bot seinen Zuschauern wieder einmal beste Unterhaltung. Mit dem Sieg fixierte der Klub Platz zwei in der Rückrundentabelle hinter Anif. „Das ist ein Wahnsinn“, freute sich Trainer Alex Markl. Pech hatte Andreas Salvenmoser. Ausgerechnet in seinem letzten Spiel vor der Fußball-Pension kassierte das Urgestein eine Rote Karte.

Beim Abschiedsmatch des FC Hard, der freiwillig aus der Westliga absteigen, nahm Wörgl mit dem 2:2 einen Punkt mit ins Unterland. Dabei wurden den Wörglern zwei klare Elfmeter verweigert. „Der Schiri wollte die Harder Party nicht versauen“, nahm es Trainer Denis Husic locker.

Ein Ausrufezeichen setzte dagegen Wacker II, das einen 4:2-Auswärtssieg bei Meister Anif bejubeln durfte. „Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, freute sich auch Trainer Thomas Grumser, der sein vorläufig letztes Westliga-Spiel bestritten hat. Kommende Saison geht es ja in der neuen, zweiklassigen 16er-Liga um Punkte. Der Sieg in Anif glänzte übrigens besonders hell, denn die junge Grumser-Truppe spielte nach Gelb-Rot gegen Philipp Riegler über eine halbe Stunde mit einem Mann weniger.

Keine Chance hatte Kufstein beim 0:5 bei Wals-Grünau. Trainer Duftner blickte bei der Aufstellung aber schon mit eineinhalb Augen auf das Cup-Finale am Pfingstmontag (siehe rechts). (t.w.)