Letztes Update am So, 05.08.2018 12:04

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

Daxbacher nahm die Pleite gegen Sturm auf seine Kappe

Starke Phasen waren gegen die Austria und Sturm zu wenig, um Punkte einzufahren. Wacker-Trainer Daxbacher setzt nun auf den Teamgeist aus der Aufstiegssaison.

© gepaDie Wacker-Abwehr um Matthias Maak fing in den ersten beiden Spielen fünf Gegentreffer ein.



Innsbruck – Zwei Spiele, zwei Niederlagen, null Punkte: Der FC Wacker Innsbruck musste in den ersten beiden Runden der neuen Bundesliga-Saison Lehrgeld bezahlen. Nach dem 1:2 zum Auftakt gegen die Austria setzte es am Samstag zuhause gegen Vize-Meister Sturm Graz eine 2:3-Niederlage. Starke Phasen in beiden Spielen war zu wenig, um Zählbares einzufahren.

Die Heimniederlage vor 7800 Fans nahm Trainer Karl Daxbacher teilweise auf seine Kappe: „Vielleicht haben wir uns in der Anfangsphase zu viel zugemutet, zu offensiv agiert, da liegt der Fehler dann bei mir.“ Der schwarz-grüne Übungsleier setzt nun vor dem Auswärtsspiel in Altach auf den Teamgeist aus der Aufstiegssaison. „Jetzt wird sich zeigen, ob der hochgelobte Teamgeist vom letzten Jahr Bestand hat, denn in kritischen Situationen braucht man dann so etwas“, sagte Daxbacher.

Vogel sauer auf seine Mannschaft

Denn auch der Wacker-Coach kennt die Mechanismen des Fußball-Geschäfts. Mit einer weiteren Niederlage könnte man schnell in eine Negativ-Spirale geraten, aus der man dann nur schwer wieder herausfindet. Positiv trat am Samstag im Tivoli Joker Martin Harrer in Erscheinung, der nach seiner Einwechslung zwei Mal traf.

Das stieß besonders Gäste-Trainer Heiko Vogel sauer auf. „Zum Teil war es heute Slapstick-Comedy. Was wir nach dem 3:0 veranstaltet haben, das war unwürdig. Das ärgert mich brutal“, meinte Vogel. Den Rückfall konnte sich der Sturm-Trainer nicht erklären. „Ich weiß nicht, ob es Überheblichkeit ist. Wenn es Überheblichkeit wäre, dürfte das eigentlich nach der Halbzeitansprache komplett fehl am Platz sein“, sagte der Deutsche. (TT.com,APA)