Letztes Update am Do, 23.08.2018 08:26

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Europa League

Rapid hofft gegen Steaua auf die nächste europäische Galanacht

Kein Tor bekommen und zumindest eines schießen, lautet die Marschroute von Rapid im EL-Play-off-Heimspiel (20.30 Uhr) am Donnerstagabend gegen Steaua Bukarest.

Beim 4:0-Sieg über Bratislava vor einer Woche avancierte Christoph Knasmüllner mit drei Toren zum Matchwinner für Rapid.

© gepaBeim 4:0-Sieg über Bratislava vor einer Woche avancierte Christoph Knasmüllner mit drei Toren zum Matchwinner für Rapid.



Wien – Trotz der jüngsten Rückschläge in der Bundesliga nimmt Rapid das Play-off-Hinspiel zur Europa League am Donnerstag (20.30 Uhr/live ORF eins) im Allianz Stadion gegen Steaua Bukarest mit viel Optimismus in Angriff. Mut macht den Hütteldorfer unter anderem das Heim-4:0 vor einer Woche gegen Slovan Bratislava - eine ähnliche Leistung wie damals soll die Tür zu Gruppenphase aufstoßen.

Das 1:2 vom Sonntag gegen den LASK ist abgehakt, die in Pasching zunächst geschonten Thomas Murg, Deni Alar und Marvin Potzmann kehren wieder in die Anfangsformation zurück. Auch Stefan Schwab dürfte wieder zur Verfügung stehen, obwohl dem Kapitän zuletzt Knieprobleme zu schaffen machten. „Aber es schaut gut bei ihm aus“, erklärte Trainer Goran Djuricin.

Schlaue Spieler, routinierte Mannschaft

Der Wiener gab als Devise aus: „Kein Tor bekommen und mindestens eines schießen.“ Die Umsetzung dieses Vorhaben dürfte jedoch schwierig werden. „Steaua hat schlaue Spieler, eine routinierte Mannschaft. Es wird eine harte Aufgabe, doch auf jeden Fall eine machbare“, vermutete Djuricin.

Der 43-Jährige erwartet eine zunächst eher abwartende Steaua-Mannschaft. „Sie werden wahrscheinlich tief stehen, da sind sie sehr kompakt und entschlossen in den Zweikämpfen.“ Umso mehr gelte es für Rapid, die richtige Balance zu finden. „Es wäre nicht gut, wenn wir 90 Minuten nur vorne attackieren. Wir müssen intelligent im Ballbesitz sein und den Gegner gut bespielen.“

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Djuricin warnte vor allem vor der französischen Solospitze Harlem Gnohere, der beim 2:1-Heimsieg im Rückspiel der dritten Qualifikationsrunde gegen Hajduk Split beide Treffer erzielte. „Er kann den Ball gut halten und ist richtig torgefährlich.“ Sollte der Goalgetter neutralisiert werden können, stünden die Chancen gut, eines der großen Saisonziele zu erreichen. „Wir werden alles probieren, um uns eine gute Ausgangsposition zu verschaffen“, versprach Djuricin. (APA)