Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 14.09.2018


Bundesliga

Wacker-Coach Daxbacher: „Nicht rechnen, auf WAC konzentrieren“

Nach der Länderspielpause will der FC Wacker sein Punktekonto beim Wolfsberger AC weiter aufstocken.

© gepaWacker-Coach Karl Daxbaher.



Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Nach der zweiwöchigen Länderspielpause startet der FC Wacker am Sonntag im Lavanttal in ein Ligatriple, das sich positiv auf das Punktekonto der Schwarzgrünen auswirken soll. Denn mit dem Wolfsberger AC, der Admira und Mattersburg befindet sich der Aufsteiger auf Augenhöhe.

Nach sechs Runden liegen die Tiroler mit sechs Punkten auf dem achten Platz. Sonntag-Gegner WAC weist als Siebter zwei Zähler mehr auf. Das soll nach dem Schlusspfiff in der Lavanttal-Arena im Sinne Schwarzgrünen mit dem angepeilten zweiten Saisonsieg korrigiert werden. Und dann wartet das Heimspiel gegen die Admira und die nicht so hohe Auswärtshürde Mattersburg. „Ich stelle ganz sicher keine Prognosen auf, was sein könnte und so weiter, ich rechne auch nicht. Das Einzige, was mich interessiert und auch Thema ist, heißt Wolfsberger AC“, will Karl Daxbacher das Interesse nach der Pause voll und ganz auf den nächsten Gegner gerichtet wissen. Eine Zahl stellt den FCW-Coach doch zufrieden: „Alle 20 Kaderspieler sind fit“, blickte Daxbacher bei den gestrigen Trainingseinheiten zufrieden auf den Platz. Torjäger Zlatko Dedic ließ die Vormittagseinheit aus (Daxbacher: „Eine reine Vorsichtsmaßnahme“), Dominik Baumgartner meldete sich am Nachmittag von seinen Einsätzen im ÖFB-U21-Team zurück. Mit der Qual der Aufstellungswahl lebt sich’s halt doch leichter als mit einem stark besetzten Lazarett. Beim FC Wacker ist zurzeit nur einer im Krankenstand – General Manager Alfred Hörtnagl zwingt eine hartnäckige Sommergrippe in die Knie.

Wer vom Profikader am Samstag im Bus Richtung Kärnten sitzt, entscheidet sich nach dem heutigen Training. Fakt ist auch, dass die zweite Mannschaft im morgigen Heimspiel gegen Aufsteiger Vorwärts Steyr ab 14.30 Uhr mit mehreren Kaderspielern personell gut aufgestellt sein wird.