Letztes Update am Sa, 06.10.2018 19:08

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bundesliga

2:0 gegen die Austria: Altach gab die Rote Laterne an Wacker ab

Im torreichsten Spiel am Samstag gewann Hartberg beim WAC mit 4:3.. Bei St. Pölten gegen die Admira fielen keine Tore.

© gepaDer SCR Altach ist nicht mehr Tabellenletzter.



SCR Altach - FK Austria Wien 2:0 (0:0)

Der SCR Altach hat den letzten Tabellenplatz in der tipico Bundesliga abgegeben. Die Vorarlberger holten mit einem 2:0 (0:0) gegen die Austria am Samstag den zweiten Saisonsieg, gleichzeitig den zweiten in Folge. Brian Mwila war mit einem Doppelpack in der zweiten Spielhälfte (55., 68.) Matchwinner für die vorerst nun zehntplatzierten Altacher.

Während sich Altachs Trainer Werner Grabherr nach fünf Niederlagen in den bisherigen Heimauftritten der Saison erstmals daheim über Zählbares freuen durfte, trat die Austria die Rückreise aus dem Westen wieder einmal mit leeren Händen an. Altach baute die hervorragende Heimbilanz gegen die Violetten aus. Für den SCR war es der fünfte Sieg in den vergangenen sechs Duellen in der Cashpoint-Arena.

WAC - TSV Hartberg 3:4 (2:1)

Aufsteiger TSV Hartberg hat am Samstag in einem kuriosen Spiel beim WAC seinen ersten Auswärtssieg in der laufenden Saison eingefahren. Die Steirer setzten sich in Wolfsberg mit 4:3 (1:2) durch. WAC-Coach Christian Ilzer unterlag dem Club, den er in der Vorsaison zum Aufstieg geführt hatte. Matchwinner in einer von Tormannfehlern geprägten Partie war Rajko Rep mit einem Doppelpack (24., 87.).

Wolfsberg war durch Dever Orgill (12.) und Marc Andre Schmerböck (20.) früh 2:0 in Führung gegangen, dazu traf Michael Novak vor 3.213 Zuschauern für die Gastgeber (66.). Für die Hartberger waren neben Rep auch der eingewechselte Dario Tadic (57.) und Ex-WAC-Spieler Florian Flecker (61.) erfolgreich. Die Steirer, bisher in vier Ligaspielen noch ohne Auswärtspunkt, schoben sich auf den neunten Tabellenplatz nach vor. Der WAC ist weiter Fünfter.

SKN St. Pölten - Admira 0:0

Im ersten Spiel nach dem Abgang von Trainer Dietmar Kühbauer zu Rapid hat sich St. Pölten am Samstag im Niederösterreich-Derby gegen die Admira mit einem 0:0 zufriedengeben müssen. Die Hausherren waren im Spiel der zehnten Runde zwar tonangebend, blieben erstmals seit 25. August aber ohne Treffer und konnte nach drei Siegen en suite diesmal nicht voll anschreiben.

Der Rückstand auf Tabellenführer Salzburg (27) verkürzte sich zumindest bis zum Sonntag auf sechs Zähler, dann können die Niederösterreicher aber auch vom LASK (20) überholt werden. Die Admira bleibt mit acht Punkten Vorletzter und hat in den jüngsten 14 Bundesliga-Partien weiter nur zwei Siege am Konto.