Letztes Update am Do, 08.11.2018 08:36

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Europa League

Rapid baut auf den Heimvorteil, Salzburg kurz vor dem Ziel

Während Salzburg heute (21 Uhr) den Aufstieg in Trondheim klarmachen kann, steht Rapid zuhause (18.55) im Rückspiel gegen Villarreal unter Druck.

© gepaAuf Rapid-Goalie Richard Strebinger dürfte heute gegen Villarreal wieder ein arbeitsreicher Abend zukommen.



Wien, Trondheim – Das internationale Geschäft in der Europa League genießt bei Rapid nicht Priorität Nummer eins. Zunächst muss der Weg in der österreichischen Bundesliga zwingend unter die Top sechs und ins obere Play-off führen. Nach 13 Runden fehlen dafür gegenwärtig zwei Punkte.

Ganz kalt kann den österreichischen Rekordmeister der Europacup aber freilich auch nicht lassen. Zumal man erstens noch rechnerische Chancen auf den Aufstieg aus der Gruppenphase hält und außerdem das 0:5-Debakel vom Hinspiel bei Villarreal auch nicht so einfach auf sich sitzen lassen kann.

Rapid ist in der Europa-League-Gruppenphase in Heimspielen seit dem 0:4 gegen Leverkusen am 25. Oktober 2012 ungeschlagen. Danach folgten sieben Siege und vier Remis. Diese Erfolgsserie ist heute (18.55 Uhr/live DAZN) in Gefahr, wenn Gruppe-G-Tabellenführer Villarreal in Wien-Hütteldorf gastiert.

Rapid will Wiedergutmachung betreiben

„Wir haben zu Hause im Europacup immer gute Spiele gemacht. Ich gehe davon aus, dass wir ein anderes Gesicht zeigen“, meinte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer mit Blick auf das Match vor knapp zwei Wochen. „Wir haben in Villarreal nicht das gemacht, was man tun muss. Wir haben jetzt die Chance, Wiedergutmachung zu betreiben.“ Helfen sollen neben einem unbändigen Willen auch die grünweißen Fans.

Salzburg ging bislang durch die Gruppenphase wie das warme Messer durch Butter. Nach drei Siegen könnte der Halbfinalist schon heute (21 Uhr, Puls 4) den Aufstieg in die K.-o.-Phase lösen, der Gegner Rosenborg Trondheim hat sich nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel national aber wieder auf Rosen gebettet: Die Titelverteidigung in Norwegen steht bevor, der Einzug ins Cupfinale wurde realisiert. „Das Spiel in Trondheim wird sicherlich ein ganz anderes als jenes zu Hause. Sie wollen ihren Fans sicher zeigen, dass sie in der Lage sind, europäisch zu punkten. Wir müssen uns auf einen sehr motivierten Gegner einstellen“, warnte Rose, den Rechnereien ohnehin noch nie interessiert haben: „Hätte, könnte, wäre, wenn. Wir müssen auf den Punkt da sein und dann können wir darüber reden, was wir erreicht haben oder nicht.“ Wer nach 23 Saisonspielen (19 Siege) ungeschlagen ist, kann in jedem Fall auf ein ganz starkes Fundament bauen. (lex,APA)

Europa League - 4. Spieltag

Gruppe A

Bayer Leverkusen - FC Zürich 21:00 Uhr

Ludogorez Rasgrad (BUL) - AEK Larnaca 21:00 Uhr

Gruppe B

Rosenborg Trondheim - Red Bull Salzburg 21:00 Uhr (live auf PULS 4, DAZN)

Celtic Glasgow - RB Leipzig 21:00 Uhr

Gruppe C

Girondins Bordeaux - Zenit St. Petersburg 21:00 Uhr

Slavia Prag - FC Kopenhagen 21:00 Uhr

Gruppe D

Fenerbahce Istanbul - RSC Anderlecht 16:50 Uhr

Dinamo Zagreb - Spartak Trnava 21:00 Uhr

Gruppe E

Arsenal - Sporting Lissabon 21:00 Uhr

Worskla Poltawa (UKR) - Karabach Agdam (AZE) 21:00 Uhr

Gruppe F

Olympiakos Piräus - F91 Düdelingen (LUX) 21:00 Uhr

Betis Sevilla - AC Milan 21:00 Uhr

Gruppe G

SK Rapid Wien - Villarreal (live auf DAZN) 18:55 Uhr

Spartak Moskau - Glasgow Rangers 18:55 Uhr

Gruppe H

Apollon Limassol - Eintracht Frankfurt 18:55 Uhr

Lazio Rom - Olympique Marseille 18:55 Uhr

Gruppe I

KRC Genk - Besiktas Istanbul 18:55 Uhr

Malmö FF - Sarpsborg (NOR) 18:55 Uhr

Gruppe J

FK Krasnodar (RUS) - Standard Lüttich 18:55 Uhr

Akhisar Belediyespor (TUR) - FC Sevilla 18:55 Uhr

Gruppe K

FC Astana - FK Jablonec 16:50 Uhr

Dynamo Kiew - Stade Rennes 18:55 Uhr

Gruppe L

BATE Borisow - Chelsea 18:55 Uhr

Videoton Szekesfehervar - PAOK Saloniki 18:55 Uhr