Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mo, 01.04.2019


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„Ich habe die Schnauze voll vom Verlieren“

Imst feierte im Schlager der 17. Runde gegen Zirl nach zweimaligem Rückstand noch einen 4:2-Sieg.

Imst-Kapitän Bernhard Mittermair (rot) war im Duell gegen Zirls Patrick Kapferer mit seinen "Imschter Buam" am Ende obenauf.

© ZangerlImst-Kapitän Bernhard Mittermair (rot) war im Duell gegen Zirls Patrick Kapferer mit seinen "Imschter Buam" am Ende obenauf.



Von Alois Moser

Imst – Die Ausgangslage vor dem Oberländer Schlager war klar: Der Sieger würde wichtige Punkte für den Kampf um die begehrten Aufstiegsplätze einheimsen, der Verlierer ins Hintertreffen geraten. Vor 950 Zuschauern hatten die Imster Gastgeber gestern mit 4:2 das bessere Ende für sich.

„Das war unsere beste Saisonleistung“, stellte Imsts Trainer Sladi Pejic zufrieden fest: „Der Sieg war hochverdient, auch in der Höhe.“ Dabei bekamen seine „Imschter“ vor der Pause „zwei unglückliche Gegentore“ und gingen mit einem 1:2-Rückstand in die Kabine.

Nach der Pause wechselte Pejic Thomas Gufler ein, der mit der ersten Ballberührung den 2:2-Ausgleich erzielte: „Das war wichtig für die Moral.“ Gesagt, getan: „Danach war es eine klare Angelegenheit.“ Winterneuzugang Marvin Schöpf legte noch zwei Treffer nach und drückte mit seinem Triplepack dem Spiel seinen Stempel auf: „Umsonst haben wir ihn ja nicht geholt. Ich kannte ihn von früher, das ist ein super Typ.“

Mit den „Big Points“ im Spitzenspiel mischt Imst im Aufstiegsrennen hinter Leader Hall an vorderster Front mit: „Aber es sind ja noch viele Runden zu spielen.“ Gegen Zirl fehlte der angeschlagene Torjäger Rene Prantl: „Er soll sich auskurieren. Wir werden ihn noch brauchen.“

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Sein Gegenüber Christoph Aschenwald haderte ein wenig mit der Nullnummer nach zweimaliger Führung: „Wenn man auswärts zwei Tore schießt, sollte man zumindest einen Punkt mitnehmen können.“ Drei Gegentore nach Standards seien jedoch ein klares Signal: „Daran sind wir heute gescheitert, das müssen wir auf jeden Fall verbessern.“

Die Zirler stehen nach zwei Frühjahrsspielen weiterhin ohne Zählbares da: „Dieser schlechte Start ist natürlich sehr bitter. Wobei mir die Niederlage in Hall mehr weh tut, das war eine richtige Watschn.“ Bis dato nahmen die Gegner auch Neuzugang Stefan Milenkovic effektiv aus dem Spiel. Gegen Imst sei der Angreifer ziemlich „abgeklopft“ worden: „Ich hoffe, da wird in Zukunft von den Schiedsrichtern wieder mehr Augenmerk drauf gelegt.“

Nichtsdestotrotz sind die Zirler nun unter Zugzwang: „Wir müssen einen Lauf starten. Ich habe die Schnauze voll vom Verlieren.“